Bitte der Polizei

Nach tödlichem Unfall bei Geisenhausen: Trotz Trauer Vorsicht am Bahnübergang

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Blumen und Kerzen wurden von Freunden, Bekannten und Angehörigen am Ort des tragischen Verkehrsunfalls abgelegt. Die Polizei bittet trotz aller Trauer jedoch um größte Vorsicht am Bahnübergang.

Blumen und Kerzen wurden von Freunden, Bekannten und Angehörigen am Ort des tragischen Verkehrsunfalls abgelegt. Die Polizei bittet trotz aller Trauer jedoch um größte Vorsicht am Bahnübergang.

Von Redaktion Vilsbiburg

Am vergangenen Montagabend kam es in Geisenhausen an einem unbeschrankten Bahnübergang zwischen Vilsbiburg und Geisenhausen zu einem tragischen Unfall, bei dem ein 17-Jähriger tödlich und ein weiterer Jugendlicher schwer verletzt wurde. Die polizeilichen Ermittlungen zum genauen Unfallhergang dauern noch an.

„Seit dem tragischen Ereignis wird vermehrt festgestellt, dass sich Jugendliche, Freunde des Verstorbenen und Schaulustige an der Unfallstelle im Bereich der Gleise aufhalten. Teilweise betreten Personen sogar das Gleisbett. Anwohner meldeten der Polizei mehrfach, dass sie Angst haben, es könne erneut zu einem schweren Zwischenfall kommen“, heißt es dazu in einer Mitteilung der Polizeiinspektion Vilsbiburg.

Die Polizei weist vor diesem Hintergrund eindringlich darauf hin, dass der Aufenthalt im Gleisbereich lebensgefährlich und zudem verboten ist. Züge nähern sich oft nahezu lautlos und aufgrund des langen Bremswegs ist ein rechtzeitiges Anhalten unmöglich.

Die Polizei äußert Verständnis für die emotionale Belastung vieler Bürger nach diesem tragischen Unglück. Dennoch appelliert die Polizei mit Nachdruck an alle Bürger um ein mögliches weiteres Unglück zu vermeiden: „Bitte Betreten sie nicht die Gleise und halten sie sich nicht im unmittelbaren Bahnbereich auf. Sie bringen sich und andere in akute Lebensgefahr.“

Die Polizei kündigte an, den Bereich verstärkt zu überwachen und bei entsprechenden Verhalten konsequent einzuschreiten, um weitere Unfälle zu verhindern.

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