Brand gelöscht

Feuerwehreinsatz: Rentner entfacht Wiedfeuer bei Hörgertshausen

Ein Rentner hat nahe Hörgertshausen trotz Hitze und Trockenheit Grüngut angezündet. Das Feuer geriet außer Kontrolle und musste von der Feuerwehr gelöscht werden.

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Das Feuer hatte sich laut Polizeiangaben auf eine Fläche von rund 250 Quadratmetern ausgebreitet.

Das Feuer hatte sich laut Polizeiangaben auf eine Fläche von rund 250 Quadratmetern ausgebreitet.

Die Feuerwehr musste am Freitagabend ein Wiedfeuer im Hörgertshausener Ortsteil Peterswahl löschen. Laut Polizeiangaben hatte ein Rentner unweit seiner Scheune das Wiedfeuer entzündet. Wegen der seit Wochen anhaltenden Trockenheit und Hitze geriet laut Polizeiangaben der Brand außer Kontrolle, breitete sich kurz darauf in alle Richtungen auf eine Fläche von rund 250 Quadratmetern aus und musste von der Feuerwehr gelöscht werden.

Wie die Kreisbrandinspektion Freising mitteilte, wurde die Feuerwehr Hörgertshausen um 19.30 Uhr gemäß dem Stichwort „B1 - Brand Freifläche - klein“ alarmiert. Der aus großer Entfernung wahrnehmbare Rauch löste aufgrund der hohen derzeitigen Waldbrandgefahr Besorgnis bei Anwohnern aus.

Die Hörgertshausener Feuerwehr löschte den Brand ab, insgesamt waren rund 25 Kräfte im Einsatz.

Die Hörgertshausener Feuerwehr löschte den Brand ab, insgesamt waren rund 25 Kräfte im Einsatz.

Als die Einsatzkräfte am Brandort eintrafen, stellte sich heraus, dass ein Landwirt Grüngut verbrannt und hierzu ein Wiedfeuer entzündet hatte. Aufgrund der Hitze und Trockenheit in den vergangenen Tagen ging die Feuerwehr von einer hohen Vegetationsbrandgefahr aus, für den Landkreis Freising bestand zu diesem Zeitpunkt die zweithöchste Waldbrandgefahr mit Gefahrenstufe 4 von 5.

Laut Angaben der Feuerwehr zeigte sich der Brandverursacher gegenüber den Einsatzkräften zunächst wenig kooperativ und brachte nur geringes Verständnis für die aufgrund der aktuellen Gefahrenlage notwendigen Maßnahmen auf. Die Feuerwehr Hörgertshausen löschte das Feuer vollständig ab und verhinderte damit eine mögliche Ausbreitung auf die umliegende, trockene Vegetation. Anschließend wurde der gesamte betroffene Bereich mit einer Wärmebildkamera auf mögliche Glutnester kontrolliert und ausgiebig gewässert. Die Feuerwehr war mit rund 25 Kräften und zwei Fahrzeugen im Einsatz. Auch die Polizei war vor Ort, nahm die Ermittlungen auf und leitete ein Verfahren ein. Wie die Polizeiinspektion Moosburg mitteilte, muss der Verursacher nun mit einer Ordnungswidrigkeitenanzeige rechnen.

Feuerwehr warnt vor hoher Brandgefahr

Die Kreisbrandinspektion und die Feuerwehren im Landkreis weisen aus gegebenem Anlass eindringlich auf die derzeit hohe Vegetations- und Waldbrandgefahr hin: Wegen der anhaltenden Trockenheit sind Wiesen, Hecken, Waldränder und andere Vegetationsflächen vielerorts stark ausgetrocknet. Unter diesen Bedingungen können bereits Funkenflug oder kleine Glutpartikel ausreichen, damit ein Feuer innerhalb kürzester Zeit auf angrenzende Flächen übergreift. Das Entzünden eines offenen Feuers stellt bei einer derartigen Wetterlage daher ein erhebliches und vermeidbares Risiko dar.

Laut Feuerwehr soll man auf offenes Feuer und insbesondere das Verbrennen von Grüngut bei anhaltender Trockenheit verzichten, kein Feuer in oder in unmittelbarer Nähe von Wäldern entzünden, keine Zigaretten oder andere glimmende Gegenstände achtlos wegwerfen sowie Fahrzeuge nicht auf trockenen Wiesen oder Grasflächen abstellen, da heiße Fahrzeugteile die Vegetation entzünden können. Zudem sollen Zufahrtswege zu Wäldern, Feldern und Vegetationsflächen für Einsatzfahrzeuge freigehalten werden und verdächtige Rauchentwicklungen oder Brände unverzüglich über den Notruf 112 gemeldet werden.

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