Schneeschmelze und Regen
So ist die Hochwasser-Lage im Kreis Landshut

Michael Faaß
Die Große Vils bei Vilsbiburg blieb am Sonntag unter der Meldestufe 1 bei rund 1,32 Meter - trat aber leicht über die Ufer.
So schnell wie er kam, war der Schnee auch wieder weg: Hatten die Bürger in Stadt und Landkreis am Freitag noch mit bis zu 15 Zentimeter Neuschnee zu kämpfen, verwandelten Regen und Temperaturen von bis zu neun Grad am Sonntag die weiße Pracht in Wasser.
Trotz der doch enormen Mengen konnten die Bäche und Flüsse in der Region das Regen- und Schmelzwasser gut aufnehmen. Am Sonntag gegen 12 Uhr hatte keiner der Flüsse zwischen Bina und Laber eine Meldestufe erreicht.
Wie zu dieser Jahreszeit üblich, trat die Große Vils östlich von Vilsbiburg über die Ufer und flutete die Vilswiesen. Bei einem Pegel von 1,32 Meter lag dieser aber knapp unter der Meldestufe 1. Ähnlich sah es entlang der Kleinen Vils zwischen Altfraunhofen und Aham aus. Auch die Isar verzeichnete über das Wochenende zwar einen steigenden Pegel - es kam aber zu keinen nennenswerten Überschwemmungen. Auch die Pegel im Isar-Oberlauf zeigten keine größeren Ausschläge. Die Pfettrach und die anderen Zuläufe nahmen das Wasser gut auf und es kam nur zu kleineren Ausuferungen in niedrig gelegenen Feldern und Wiesen. Das warm-regnerische Wetter soll die kommenden Tage weiter andauern.











