Himmelsereignis
So verlief die Sonnenfinsternis bei den drei Pappeln in Kellerhäuser

Verena Hendlmeier
Der erhöhte Standort erwies sich als ideal, denn die Sonne stand am Abend bereits tief und drohte hinter den umliegenden Erhebungen schnell aus dem Blickfeld zu verschwinden.
Ein ungewöhnliches Bild hat sich am Mittwochabend bei den drei Pappeln in Kellerhäuser geboten: Rund 80 Menschen haben sich auf der Anhöhe eingefunden, um gemeinsam die Sonnenfinsternis zu beobachten. Der erhöhte Standort erwies sich dabei als ideal, denn die Sonne stand am Abend bereits tief und drohte hinter den umliegenden Erhebungen schnell aus dem Blickfeld zu verschwinden. Schon bald herrschte auf der schmalen Straße in Richtung Naturkindergarten reger Betrieb. Auch Bürgermeister Josef Beham ließ sich das seltene Himmelsschauspiel nicht entgehen und war zusammen mit seiner Frau Regina dabei. Unter den Besuchern waren außerdem einige Ferienkinder, die das Ereignis gemeinsam mit anderen beobachteten. Die Stimmung war entspannt und gesellig. Familien, Bekannte und spontane Beobachter standen oder saßen zusammen und richteten den Blick immer wieder zum Himmel.
Für manche war die Beobachtung schon länger geplant, andere wollten sich die Gelegenheit einfach nicht entgehen lassen. Besonders schön war dabei, dass aus dem seltenen Naturereignis ein gemeinsames Erlebnis wurde. Decken auf der Wiese und angeregte Gespräche machten die Beobachtung zu einem kleinen geselligen Treffen. Eine Sonnenfinsternis ist schließlich kein alltägliches Ereignis, und so wurde der Blick in den Himmel bei den drei Pappeln für viele zu einem ganz besonderen Gesellschaftsabend in der Gemeinde.









