Schon wieder Stau
A92 bei Dingolfing-Ost: Zwei Unfälle in nicht einmal 24 Stunden

Johannes Bäumel
Stau auf der A92 Höhe Dingolfing-Ost. Erst am Donnerstagmittag hat es hier gekracht, Freitagfrüh ist eine Frau in einen Baustellenanhänger gefahren.
Auf der A92 Höhe der Anschlussstelle Dingolfing-Ost hat es schon wieder einen Unfall gegeben. Am Freitagmorgen gegen 7.30 Uhr sei eine 53-jährige Audi-Fahrerin in Fahrtrichtung München in einen Absicherungsanhänger vor der Baustelle gefahren, teilt die Autobahnpolizei Wörth mit. Die Audi-Fahrerin wurde dabei laut Polizei leicht verletzt mit dem Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht.
Die Ausfahrt Dingolfing-Ost wie auch die Fahrbahn in Richtung München mussten komplett gesperrt werden. Der Verkehr staute sich sofort mehrere Kilometer zurück, weshalb eine Ausleitung bei der Anschlussstelle Pilsting-Großköllnbach eingerichtet wurde. Gegen 8.40 Uhr konnte die Fahrtrichtung München zwar einspurig wieder frei gegeben werden, so dass sich die Situation die nächste Zeit entspannen dürfte, allerdings löst sich der Stau nur langsam auf.
Erst am Donnerstagvormittag waren bei Dingolfing-Ost - allerdings in Fahrtrichtung Deggendorf, zwei Autos zusammengekracht. Auch hier musste die A92 zeitweise voll gesperrt werden.
Laut Autobahnpolizei Wörth an der Isar soll der 37-jährige Fahrer eines weißen VW trotz durchgezogener Linie auf die linke Fahrspur gewechselt sein, um einen Lastwagen zu überholen, und dabei einen blauen Skoda übersehen haben. Beim Zusammenstoß wurden der Mann und der 51-Jährige Skoda-Fahrer aus dem Raum Passau leicht verletzt und kamen per Rettungswagen ins Krankenhaus. Der überholte Laster und ein weiteres Auto wurden von umherfliegenden Trümmern beschädigt. Ein angeforderter Rettungshubschrauber landete zwar, wurde aber nicht benötigt.
An der Unfallstelle waren ein Großaufgebot an Feuerwehr und Rettungsdienst, da zunächst von schlimmeren Unfallfolgen ausgegangen wurde. Die Autobahn war für einige Zeit in Richtung Deggendorf voll gesperrt und konnte erst nach Eintreffen von zwei Abschleppfahrzeugen wieder einspurig für den Verkehr freigegeben werden. Sofort bildete sich ein langer Stau, der den Verkehrsteilnehmern viel Geduld abverlangte. Bis zurück zur Anschlussstelle Dingolfing Mitte standen die Fahrzeuge.
Der Gesamt-Sachschaden beträgt laut Polizei mindestens 50.000 Euro. „Die durchgezogene Linie ist genau zur Verhinderung von solchen Unfällen angebracht“, heißt es im Polizeibericht weiter. „Hätte sich der VW-Fahrer an die Verkehrsregeln gehalten, wäre der Unfall nicht passiert.“














