Korridorsanierung
Eingleisiger Betrieb zwischen Plattling und Passau wieder gestartet

Die DB InfraGO hat bei der Korridorsanierung zwischen Obertraubling und Passau die erste Bauphase abgeschlossen. In der Nacht zum Samstag nahm die DB den eingleisigen Betrieb im Abschnitt Passau-Plattling erfolgreich auf. Dadurch können Güterzüge im grenzüberschreitenden Verkehr zwischen Deutschland und Österreich in den kommenden Wochen diese Strecke wieder nutzen. Gleichzeitig wurde der Streckenabschnitt zwischen Straubing und Obertraubling planmäßig für die nächste Bauphase gesperrt, wie die Bahn in einer Pressemitteilung infomierte.
Damit ist der erste Bauabschnitt dieser komplexen Infrastrukturmaßnahme abgeschlossen, wie die DB InfraGO mitteilt. In den vergangenen vier Wochen haben die Projektteams unter anspruchsvollen Bedingungen und teilweise großer Hitze umfangreiche Arbeiten an Gleisen, Weichen, Oberleitungen, Leit- und Sicherungstechnik sowie an Bahnhöfen und Ingenieurbauwerken umgesetzt. Der Ersatzverkehr mit Bussen läuft stabil.
Seit Beginn der Bauarbeiten haben die beteiligten Teams unter anderem rund 16 Kilometer Gleis neu gebaut und verschweißt, 26 Weichen eingebaut, 74 neue Kabelquerungen, rund elf Kilometer Kabel sowie 52 Oberleitungsmasten installiert. Auch an den technisch besonders anspruchsvollen Stellen kamen die Arbeiten deutlich voran. Im Bereich der sogenannten Moorstelle wurden rund 44.000 Kubikmeter Suspension in den Untergrund eingebracht. An der Löwenwand stellten die Fachkräfte 350 Anker her. Für die Leit- und Sicherungstechnik wurden vier Signalausleger und zwei Signalbrücken errichtet.
Mit der Korridorsanierung Obertraubling - Passau erneuert die DB InfraGO bis 12. Dezember eine der wichtigsten Bahnverbindungen in Ostbayern umfassend und modernisiert acht Bahnhöfe entlang der Strecke. Nach Nürnberg - Regensburg ist Obertraubling - Passau der zweite große Sanierungskorridor der DB in Bayern in diesem Jahr.









