Munitionsfund
Granate am Donauufer bei Osterhofen kontrolliert gesprengt

Einen zunächst verdächtigen Metall-Gegenstand haben Mitarbeiter des Wasserstraßen- und Schifffahrtsamtes laut Angaben der Verkehrspolizeiinspektion Deggendorf am Donnerstagvormittag im Zuge von Baumfällarbeiten am Uferbereich der Donau, im Ortsteil Ruckasing im Bereich der Mühlhamer Schleife, aufgefunden. Nach Hinzuziehung der Wasserschutzpolizeigruppe der Verkehrspolizei Deggendorf wurde demnach das Sprengkommando verständigt und das Gebiet um den Gegenstand herum vorsorglich weiträumiger abgesichert.
Bei der näheren Begutachtung durch die Fachdienststelle sei festgestellt worden, dass es sich um die Granate einer US-Panzerfaust aus dem Zweiten Weltkrieg handelte. Eine Entschärfung oder ein Abtransport sei aufgrund des noch vorhandenen Zünders nicht möglich gewesen. Mit Unterstützung von Beamten der Polizeiinspektion Plattling sei der Absperr-Radius auf etwa 250 Meter erweitert und die Granate im Laufe des Nachmittags kontrolliert gesprengt worden. Es habe zu keiner Zeit eine Gefahr für die Bevölkerung oder den Schifffahrtsverkehr bestanden.
Die Polizei weist in diesem Zusammenhang darauf hin, dass von aufgefundenen Kampfmitteln unter Umständen eine erhebliche Gefahr ausgehen kann. Verdächtige Gegenstände, wie in diesem Fall, sollten daher keinesfalls berührt bewegt oder mitgenommen und unverzüglich die Polizei verständigt werden.












