Halbzeitbilanz
Das hat sich im Rahmen der Korridorsanierung in Osterhofen getan

Die Korridorsanierung zwischen Obertraubling und Passau hat gleich zwei wichtige Marken erreicht: Nach gut der Hälfte der sechsmonatigen Bauzeit startet das Projekt planmäßig in die dritte und letzte Bauphase. Seit Montag, 21. September, fährt der RE 3 wieder täglich stündlich zwischen München und Plattling. Zwischen Plattling und Passau bleibt der Zugverkehr bis zum Abschluss der Korridorsanierung durch Busse ersetzt. Die dritte Phase läuft bis zum Samstag, 12. Dezember.
„Vor gut drei Monaten sind wir in eine der größten Baustellen Bayerns gestartet. Seitdem haben wir unter anderem 89 Kilometer Gleise modernisiert und 600 neue Oberleitungsmasten aufgestellt. Jetzt geht es in die Schlussphase unserer Korridorsanierung“, sagt Projektleiterin Aslihan Gebhart.
Die Bilanz nach gut drei Monaten zeigt die Dimension der Arbeiten: Bislang wurden auf rund 89 von insgesamt 120 Kilometern Arbeiten an den Gleisen umgesetzt und 85 von 140 Weichen bearbeitet. 600 Oberleitungsmasten stehen bereits. Für die neue Leit- und Sicherungstechnik hat die DB zudem 229 Kabelquerungen hergestellt und rund 220 Kilometer Kabel verlegt.
Auch bei besonders anspruchsvollen Bauwerken sind wichtige Fortschritte erreicht. An der Moorstelle bei Osterhofen wurden bislang rund 47.400 Kubikmeter Suspension in den Untergrund eingebracht, um den Baugrund dauerhaft zu stabilisieren. Auch die Modernisierung der Bahnhöfe läuft parallel weiter. In Osterhofen ist die neue Personenunterführung bereits eingebaut. Aktuell entstehen die Zugänge mit Treppen und Aufzugsschächten, parallel werden die neuen Bahnsteige gebaut.
Bis zum Abschluss der Korridorsanierung am Samstag, 12. Dezember gehen die Arbeiten an Gleisen, Oberleitungen, Kabelanlagen, Bahnhöfen sowie der Leit- und Sicherungstechnik mit hoher Intensität weiter. Zwischen Plattling und Osterhofen stehen unter anderem weitere Arbeiten an der Oberleitung und an der Moorstelle an. Vom Mittwoch, 23. bis Samstag, 26. September transportieren Hubschrauber erneut Oberleitungsmasten zu ihren Standorten entlang der Strecke.









