Autobahnkreuz Deggendorf
Nach Lastwagenbrand auf A3: Bergungsarbeiten sind abgeschlossen

Zema Medien
Auf der A3 bei Metten ist ein Lastwagen in Vollbrand geraten. Die Fahrbahn Richtung Passau wurde komplett gesperrt.

Ein mit Waschmittel beladener Sattelzug ist auf der A3 bei Deggendorf in Brand geraten und hat am Donnerstagmorgen für erheliche Verkehrsbehinderungen gesorgt. Verletzt wurde nach Polizeiangaben niemand.
Wie die Polizei unserer Mediengruppe bereits am Morgen bestätigte, konnte der Fahrer die Zugmaschine noch rechtzeitig vom brennenden Auflieger trennen. Zudem war zunächst von einer erheblichen Rauchentwicklung und einer Vollsperrung in Fahrtrichtung Passau berichtet worden.
Das Feuer brach gegen 6.30 Uhr unmittelbar nach dem Autobahnkreuz Deggendorf in Fahrtrichtung Passau aus. Vermutlich wegen eines überhitzten Reifens geriet zunächst der Auflieger des kroatischen Lastwagens in Brand, so die Polizei. Das Feuer griff anschließend auf den gesamten Auflieger über.
Der 63 Jahre alte Fahrer konnte den brennenden Auflieger noch „geistesgegenwärtig“ am Standstreifen abkoppeln, so die Polizei. Eine Gefahr für die Bevölkerung bestand laut Polizei nicht.
Wegen der starken Rauchentwicklung und der Löscharbeiten wurde die A3 in Richtung Passau für etwa 45 Minuten komplett gesperrt. Der Rückstau auf der Autobahn betrug zeitweise rund sieben Kilometer. Auch auf der A92 kam es in beiden Fahrtrichtungen zu erheblichen Verkehrsbehinderungen.
Die Feuerwehre löschte den Brand. Das Technische Hilfswerk kümmerte sich um die Bergungsarbeiten. Es konnte den ausgebrannten Auflieger laut Polizeiangaben gegen 14.15 Uhr verladen, sodass die Fahrbahn allmählich wieder vollständig für den Verkehr freigegeben werden kann. Dennoch sollten Autofahrer auch nach Beendigung der Bergung Geduld mitbringen, der Rückstau löst sich nur langsam auf.
Den Schaden schätzen die Ermittler auf mindestens 50.000 Euro.




















