Ab Vormittag
Die Vollsperrung der Ruselbergstrecke wird am Samstag beendet

Staatliches Bauamt Passau
In den Sommerferien wurden die Steinschlagschutzzäune entlang der Straße errichtet. Die weiteren Arbeiten können nun hinter den Zäunen ausgeführt werden, so dass keine Vollsperrung mehr erforderlich ist.

Ab Samstagvormittag gibt es für Verkehrsteilnehmer an der Ruselbergstrecke zwischen Zwieslerbruck und Hackermühle wieder ein Durchkommen. Auf dem Abschnitt werden im Auftrag des Staatlichen Bauamts Passau Arbeiten zur Felssicherung durchgeführt. Da lose Felsbrocken oder Geröll auf die Fahrbahn stürzen können, war eine Vollsperrung zumindest in den vergangenen Wochen zwingend erforderlich, wie es in einer Mitteilung des Staatlichen Bauamts Passau hieß. Diese werde am Samstagvormittag allerdings aufgehoben, die anschließenden Arbeiten können dann unter halbseitiger Sperrung ausgeführt werden. Den Verkehr regelt dann eine Baustellenampel. Dabei könne es durchaus zu Verzögerungen kommen.
In topografisch anspruchsvollen Gebieten wie an der Rusel sind Felswände und Hänge ständig natürlichen Einflüssen ausgesetzt. Witterungseinflüsse wie Frost-Tau-Zyklen, starke Regenfälle und Wind erodieren das Gestein im Laufe der Zeit. Dadurch können sich lose Felsbrocken, Gestein oder Geröll lösen und auf die Fahrbahn stürzen.
Sicherheit im Fokus
Solche Steinschläge oder Felsstürze stellen laut Bauamt eine unmittelbare und lebensgefährliche Bedrohung für alle Verkehrsteilnehmer dar. Um die Verkehrssicherheit der Straße langfristig zu gewährleisten, werden instabile Gesteinspartien kontrolliert gelöst und abgetragen. Felsbrocken oder Geröll können dabei den Hang hinunterstürzen und auf die Fahrbahn gelangen - aus diesem Grund ist die Strecke derzeit noch voll gesperrt: Es ist unmöglich, den Bereich ausreichend zu sichern, während der Verkehr fließt. Die Arbeiten am Hang sind aufwendig, weshalb die Mitarbeiter der beauftragten Spezialtiefbaufirma mindestens die veranschlagten fünf Wochen dafür benötigen werden. Geplant war die Vollsperrung bis zum Samstag, den 6. September. Dieser Plan ist aufgegangen. Nun kann die Staatsstraße 2135 halbseitig wieder für den Verkehr freigegeben werden. Nach dem Entfernen des losen Gesteins wurden Felsbohrungen ausgeführt, Felsnägel gesetzt und Vernetzungen sowie Steinschlagschutzzäune entlang der Straße errichtet. Zwar erfolgen nun noch weitere Arbeiten am Hang, diese können jedoch hinter den errichteten Zäunen stattfinden, wie das Staatliche Bauamt Passau mitteilt.










