Bräutigam in Gewahrsam

Hochzeitsfeier eskaliert: Elf Verletzte nach Prügelei in Straubinger Gasthaus

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Fünf verletzte Hochzeitsgäste, sechs verletzte Polizeibeamte: Am Samstag ist es zu einer körperlichen Auseinandersetzung in einem Straubinger Gasthaus gekommen. (Symbolbild)

Fünf verletzte Hochzeitsgäste, sechs verletzte Polizeibeamte: Am Samstag ist es zu einer körperlichen Auseinandersetzung in einem Straubinger Gasthaus gekommen. (Symbolbild)

Von Redaktion Straubing Stadt, und Hannah Sochor

Bei einer Hochzeitsfeier in einer Gastronomie in Straubing ist es in der Nacht auf Sonntag zu einer körperlichen Auseinandersetzung unter teilweise erheblich alkoholisierten Gästen gekommen. Nach Angaben der Polizei wurden dabei mehrere Mitglieder der Hochzeitsgesellschaft verletzt. Im weiteren Verlauf kam es zudem zu Widerstand gegen die eingesetzten Beamten.

Die Auseinandersetzung ereignete sich gegen 23 Uhr. Der 46-jährige Brautvater und vier weitere Mitglieder der Hochzeitsgesellschaft wurden dabei leicht verletzt. Wie ein Polizeisprecher auf Nachfrage unserer Mediengruppe mitteilte, musste keiner der fünf Verletzten ärztlich behandelt werden. Sie blieben vor Ort.
Die verständigten Polizeistreifen nahmen drei Hauptaggressoren in Gewahrsam. Dabei handelt es sich laut Polizei um den 26-jährigen Bräutigam, dessen 31-jährigen Bruder sowie einen 29-jährigen Gast. Die drei Männer und ein weiterer 28-Jähriger wehrten sich anschließend körperlich gegen die polizeilichen Maßnahmen. Die Männer erwartet nun ein Strafverfahren wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte.
Zeitweise waren nach Angaben der Polizei elf Streifen im Einsatz. Bei den Widerstandshandlungen wurden sechs Polizeibeamte leicht verletzt. Sie konnten ihren Dienst jedoch fortsetzen.
Und auch die Hochzeitslocation blieb nicht verschont: Die Einrichtung des Lokals wurde teilweise beschädigt, heißt es weiter. Wie hoch der dabei entstandene Sachschaden ist, stehe noch nicht fest.
Wie es genau zu der ursprünglichen Auseinandersetzung kam und wie sich die Geschehnisse im Einzelnen entwickelten, sei jetzt Gegenstand weiterer Ermittlungen.

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