Polizei ermittelt

Köder bei Furth im Wald: Kein Hundehasser, sondern eine Fuchsfreundin

Ausgelegte Wurst- und Fleischstücke ließen vergangene Woche im Kreis Cham einen schlimmen Verdacht aufkommen. Nun gibt die Polizei Entwarnung. Dahinter steckten demnach andere Absichten.

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Ausgelegte Köder sorgten im Bereich Furth im Wald zuletzt für Unruhe. Statt auf Hunde hatte es die Verantwortliche aber wohl auf Füchse abgesehen - und keine bösen Absichten, so die Polizei. 

Ausgelegte Köder sorgten im Bereich Furth im Wald zuletzt für Unruhe. Statt auf Hunde hatte es die Verantwortliche aber wohl auf Füchse abgesehen - und keine bösen Absichten, so die Polizei. 

Hundeleckerlis, Wurststücke und Hackfleisch, ausgelegt auf einem Feldweg: Dieses Bild bot sich in der vergangenen Woche mehreren Spaziergängern im Further Ortsteil Waradein. Unter Hundehaltern ging deswegen die Sorge um, dass es sich um vergiftete oder mit gefährlichen Gegenständen gespickte Köder handeln könnte. Entsprechende Meldungen machten etwa in sozialen Netzwerken die Runde. Wie die Polizei Furth im Wald nun mitteilte, habe sich dieser Verdacht allerdings nicht bestätigt. Die Untersuchung der Produkte habe ergeben, dass diese ungefährlich seien.

Verantwortlich für das ungewöhnliche Tun soll laut Polizei vielmehr eine 59-Jährige aus Arnschwang sein. Die Frau, welche selbst Hundehalterin ist, habe zugegeben, zwischen Ränkam und Arnschwang zuletzt mehrmals Fleischstücke ausgelegt zu haben. Laut Polizeibericht soll sie versucht haben, damit Füchse anzufüttern. Gegen die Frau wurde ein Ordnungswidrigkeitenverfahren nach dem bayerischen Jagdgesetz eingeleitet. 

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