Einsätze laufen
Zeitgleich zwei Unfälle im Bereich Cham - Einsatzfahrzeuge kollidieren

Beinahe zeitgleich hat es am Freitagnachmittag zwei Unfälle im näheren Umland der Stadt Cham und auch in der Kreisstadt selber gegeben. Zum einen kam es im Bereich Willmering auf der Staatsstraße Richtung Waffenbrunn zum Frontalzusammenstoß zweier Fahrzeuge, wo es ersten Informationen nach auch Verletzte gab. Zum anderen krachten auf Höhe Landratsamt zwei Einsatzfahrzeuge ineinander.
Aber der Reihe nach. Zunächst kam es auf der Staatsstraße zwischen Wilmering und Waffenbrunn zu einem Unfall. Ein aus Richtung Waffenbrunn kommender Transporter, der hinter einem Laster fuhr, geriet aus bislang unbekannten Gründen auf die andere Fahrbahn. Dabei stieß das Fahrzeug mit einem entgegenkommenden Auto frontal zusammen, schildert die Polizei den Hergang. Sowohl der 20-jährige Fahrer des Transporters als auch der 63-Jährige Fahrer des entgegengekommenen Autos wurden mittelschwer verletzt. Die Feuerwehr befreite die Personen aus ihren Fahrzeugen.
Der 20-Jährige wurde von einem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus gebracht, der 63-Jährige wurde per Krankenwagen eingeliefert. Die Polizei geht von wirtschaftlichem Totalschaden an beiden Fahrzeugen aus. Die Feuerwehren kümmerten sich um die Absicherung der Unfallstelle und säuberten die Straße. Bis zur Bergung der Unfallfahrzeuge war die Staatsstraße komplett gesperrt.
Daneben hat es aber auch noch in der Kreisstadt gescheppert. Hintergrund dafür war der vorhergenannte Crash zwischen Willmering und Waffenbrunn.
Entsprechend der Alarmierung rückten die Einsatzkräfte aus. Feuerwehr und Notarzt waren mit Sondersignal unterwegs und trafen sich an der Kreuzung beim Landratsamt. Dort kam es zum Zusammenstoß zwischen Notarzt- und Rüstwagen. Die Chamer Feuerwehrleute nahmen dann aber, nachdem das Notarzteinsatzfahrzeug stark beschädigt liegengeblieben war, den Mediziner auf ihrem Rüstfahrzeug mit nach Willmering.
Am FFW-Auto und dem BRK-Rettungswagen entstand ein Gesamtschaden im mittleren fünfstelligen Eurobereich. Genaueres zur Schadenshöhe und zum Hergang müssen allerdings Sachverständige erst herausfinden. „Jedem kann etwas passieren“, betonte Stadtkommandant Markus Reittinger und zeigte sich erleichtert, dass es innerhalb der Blaulichtfamilie an diesem Tag keine Verletzten zu beklagen gab.













