Aus vor der Wahl

Landeswahlausschuss weist Werteunion ab: Jürgen Rappert nicht wählbar

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Beim Eisstock-Duell der Direktkandidaten gab er sich noch zuversichtlich: Jürgen Rappert. Als Direktkandidat für die Werteunion wollte er um Stimmen werben. Aber eine Partei blieb hinter den Erwartungen zurück und schaffte das Quorum von 2000 Stimmen bayernweit nicht.

Beim Eisstock-Duell der Direktkandidaten gab er sich noch zuversichtlich: Jürgen Rappert. Als Direktkandidat für die Werteunion wollte er um Stimmen werben. Aber eine Partei blieb hinter den Erwartungen zurück und schaffte das Quorum von 2000 Stimmen bayernweit nicht.

Jürgen Rappert, Ex-Europakandidat der Freien Wähler, mag Begriffe, wie Straße, Motor, Kraft. Immerhin hat er in den zurückliegenden Wochen Tausende Kilometer im Auto zurückgelegt und um Unterstützer geworben. 200 Stimmen musste er sammeln, um zur Wahl zugelassen zu werden. Das klappte.

Aber der Traum, endlich seine politische Kraft auf die Straße zu bringen, eine Hoffnung, die er eng mit der Werteunion verknüpft hatte, platzte. Nun ist das Rennen für ihn aus, bevor es begonnen hat. Denn die Werteunion nahm am Freitag nicht die formale Hürde im Landeswahlausschuss. Die Partei zählte zu jenen sieben Landeslisten, die der Ausschuss in öffentlicher Sitzung zurückgewiesen hat. Genau konnte es Rappert nicht sagen, aber er unkte, es könnte an dem Unterschriftenquorum von 2000 für ganz Bayern gescheitert sein. In jedem Fall bedeutet das Aus der Landesliste auch das Aus für ihn als Direktkandidaten. Sein Name wird also nach aktuellem Stand der Dinge nicht auf den Stimmzetteln zu finden sein.

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