Pressefreiheit

Gewalt und Einschüchterung: 55 Angriffe auf Medienleute

Sicherheitsrisiken für Journalisten

Sicherheitsrisiken für Journalisten

Von dpa

Die Organisation Reporter ohne Grenzen (RSF) beklagt Einschüchterung und Gewalt gegen Journalisten in Deutschland. Die zunehmende Polarisierung und ein rauer werdendes gesellschaftliches Klima führten dabei auch zu Sicherheitsrisiken, vor allem auf Demonstrationen sowie bei Recherchen und Filmaufnahmen in rechtsextremen Milieus, teilte die Organisation in Berlin zur Veröffentlichung ihres Berichts „Nahaufnahme“ zur Lage der Pressefreiheit in Deutschland mit.

Reporter ohne Grenzen (RSF) hat nach eigenen Angaben im vergangenen Jahr insgesamt 55 Angriffe auf Medienschaffende und Redaktionen dokumentiert und verifiziert. Im Jahr zuvor lag die Zahl demnach bei 89. Vereinzelt seien auch Angriffe durch Sicherheitskräfte oder aus der linksextremen Szene gemeldet worden.

„Auch die Situation der Pressefreiheit auf Palästina-solidarischen Demonstrationen und die Rolle der Polizei wurden hitzig diskutiert“, stellt die Organisation zudem fest. Im Kampf um die Deutungshoheit über den Gazakrieg habe sich eine zunehmende Spaltung der Medienlandschaft gezeigt. In der Debatte, was Antisemitismus und was legitime Kritik an der israelischen Regierung darstelle, seien einzelne Journalisten persönlich diffamiert worden und Online-Hetzkampagnen ausgesetzt gewesen.

Dieser Artikel ist Teil eines automatisierten Angebots der Deutschen Presse-Agentur (dpa). Er wird von der idowa-Redaktion nicht bearbeitet oder geprüft.

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