Außenministertreffen in Irland

Nach Leipzig: Russland droht massives Sanktionspaket der EU

Bereitet ein neues Sanktionspaket vor: EU-Chefdiplomatin Kaja Kallas.

Bereitet ein neues Sanktionspaket vor: EU-Chefdiplomatin Kaja Kallas.

Von dpa

Russland muss nach dem gescheiterten Angriff mit einer Sprengstoff-Drohne auf dem Flughafen Leipzig/Halle mit einem umfassenden neuen Sanktionspaket der Europäischen Union rechnen. Die EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas sagte bei Beratungen der Außenminister in Irland, es liefen bereits Vorbereitungen, um 1.600 weitere Personen und Unternehmen mit Verbindungen zum militärisch-industriellen Komplex Russlands mit Strafmaßnahmen zu belegen. Möglicherweise würden noch weitere hinzukommen.

Die Arbeiten an dem Sanktionspaket hatte Kallas bereits im August angekündigt, also bevor Deutschland an diesem Dienstag öffentlich Russland für den Drohnen-Vorfall auf dem Flughafen Leipzig/Halle verantwortlich machte. Es soll auch die russische Kriegsführung gegen die Ukraine weiter erschweren.

Zum Drohnen-Vorfall in Leipzig und der deutschen Schuldzuweisung an Russland sagte Kallas, alle Mitgliedstaaten stünden hinter Deutschland. „Ich denke, genau diese geschlossene Reaktion brauchen wir“, sagte sie. Was in Leipzig vorgefallen sei, weise alle Merkmale von staatlich unterstütztem Terrorismus auf.

Dieser Artikel ist Teil eines automatisierten Angebots der Deutschen Presse-Agentur (dpa). Er wird von der idowa-Redaktion nicht bearbeitet oder geprüft.

Themen des Artikels folgen

Alle Artikel zu gefolgten Themen und Autoren finden Sie bei mein idowa

Finden, was Sie suchen: Sie können sich Artikel von idowa in der Google-Suche nun bevorzugt anzeigen lassen. Mehr Informationen zur kostenlosen Google-Funktion finden Sie auf unserer Infoseite.

Keine Kommentare


Neueste zuerst Älteste zuerst Beliebteste zuerst
alle Leser-Kommentare anzeigen
Leser-Kommentare ausblenden

Dieser Artikel wurde noch nicht kommentiert.