Anschlagsversuch von Leipzig

Drohnenangriff: Ermittler fahnden nach verdächtiger Person

Anfang August hatten Flughafenmitarbeiter auf der Südpiste des Flughafens Leipzig/Halle eine Drohne mit Sprengstoff entdeckt. (Archivbild)

Anfang August hatten Flughafenmitarbeiter auf der Südpiste des Flughafens Leipzig/Halle eine Drohne mit Sprengstoff entdeckt. (Archivbild)

Autorenprofile
Von dpa

Im Zusammenhang mit dem mutmaßlichen Anschlagsversuch mit einer Sprengstoffdrohne auf dem Flughafen Leipzig fahndet die Polizei nach einer verdächtigen Person. Auf der Internetpräsenz des Bundeskriminalamts (BKA) wurde ein KI-generiertes Fahndungsbild veröffentlicht, das eine warm angezogene Person mit Kapuze auf einem E-Bike zeigt. Mehrere Medien hatten über den Fahndungsaufruf berichtet.

Laut Begleittext konnte das BKA bislang zwei Tatverdächtige identifizieren. Eine weitere unbekannte Person könne den Ermittlungen zufolge ebenfalls mit dem Drohnenangriff in Verbindung gebracht werden, hieß es beim BKA.

Anfang August hatten Flughafenmitarbeiter auf der Südpiste des Flughafens Leipzig/Halle eine am Boden liegende Drohne entdeckt. „Das Fluggerät befand sich in unmittelbarer Nähe von ukrainischen Antonov-Frachtflugzeugen“, erklärte das BKA. Die Drohne sei mit einer Sprengvorrichtung ausgerüstet und mit Sprengstoff bestückt gewesen.

Mutmaßlicher Drohnenstartplatz und Tatmittel entdeckt

Im Laufe der Ermittlungen hätten an dem Verbindungsweg zwischen den Orten Rabutz und Beuditz ein mutmaßlicher Drohnenstartplatz lokalisiert werden können, teilte das BKA weiter mit. Zudem seien in der Nähe des Industriegebiets zwischen Radefeld und Lützschena weitere mutmaßliche Tatmittel aufgefunden worden. Den Ermittlungen zufolge sei die unbekannte Person zwischen dem 31. Juli und dem 4. August dieses Jahres im Umfeld der genannten Orte mit einem E-Bike unterwegs gewesen.

„Besonders auffällig könnte die für den Hochsommer ungewöhnlich warme Kleidung der Person gewesen sein“, erläuterte das BKA. „Sie trug eine dunkle lange Hose, eine dicke Jacke sowie schwarze Handschuhe und einen großen schwarzen Rucksack. Zudem war der Kopf mit einer Kapuze und einer tief ins Gesicht gezogenen Kappe (Base Cap) verdeckt.“ Die Polizei sucht nun nach Zeugen.

Dieser Artikel ist Teil eines automatisierten Angebots der Deutschen Presse-Agentur (dpa). Er wird von der Redaktion nicht bearbeitet oder geprüft.

Autoren des Artikels folgen

Themen des Artikels folgen

Alle Artikel zu gefolgten Themen und Autoren finden Sie bei mein idowa

Finden, was Sie suchen: Sie können sich Artikel von idowa in der Google-Suche nun bevorzugt anzeigen lassen. Mehr Informationen zur kostenlosen Google-Funktion finden Sie auf unserer Infoseite.

Keine Kommentare


Neueste zuerst Älteste zuerst Beliebteste zuerst
alle Leser-Kommentare anzeigen
Leser-Kommentare ausblenden

Dieser Artikel wurde noch nicht kommentiert.