Söder, Lauterbach & Co.

Die besten Sprüche des Politischen Aschermittwochs in Niederbayern

Von Ministerpräsident Markus Söder kamen neben markigen Sprüchen in diesem Jahr auch versöhnliche Töne.

Von Ministerpräsident Markus Söder kamen neben markigen Sprüchen in diesem Jahr auch versöhnliche Töne.

Wahl-O-Mat
Von Redaktion Politik und Bayern

Witzige Seitenhiebe, heftige Attacken und versöhnliche Töne - am Politischen Aschermittwoch teilten Redner die wieder unterhaltsam gegen ihre Kontrahenten aus. Wir haben die besten Sprüche gesammelt.

„Mittlerweile haben die Grünen vor lauter Wokeness mehr Geschlechter als Parlamentssitze.“ (Martin Huber, CSU-Generalsekretär)

„Wenn wir die fünf Prozent doch noch erreichen, dann renne ich nackt über den Ku’damm in Berlin.“ (Fabio de Masi, BSW-Europaabgeordneter)

„Und wenn man denkt, schlimmer kann es nicht mehr werden, dann haltet euch fest: Alexander Dobrindt soll jetzt auch wieder was werden.“ (Katharina Schulze, Grünen-Fraktionsvorsitzende im bayerischen Landtag)

„Was in Bayern alles möglich wäre, wenn wir einen herausragenden Wirtschaftsminister hätten. Wobei, ich korrigiere mich, man soll ja keine zu hohen Ansprüche haben: Wenn wir einen Wirtschaftsminister hätten.“ (Ronja Endres, Vorsitzende der bayerischen SPD, über Hubert Aiwanger)

„Wer so eine Regierung hat, braucht keine Feinde mehr. Er wird vom Feind regiert.“ (Katrin Ebner-Steiner, AfD-Fraktionsvorsitzende im bayerischen Landtag)

„Bei der GroKo ist gar nichts mehr groß, sondern alles klein: Anspruch, Ideen und hoffentlich auch die Zukunft“ (Felix Banaszak, Grünen-Bundesvorsitzender, über die künftige Regierung von Union und SPD)

„Dass es Sahra Wagenknecht nicht in den Bundestag geschafft hat, ist ein großer Gewinn. Eine zweite moskautreue Partei brauchen wir nicht.“ (Karl Lauterbach, Bundesgesundheitsminister, SPD, über das Bündnis Sahra Wagenknecht)

„Es bräuchte die Feuerwehr, um dieses grün-rote Chamäleon zu löschen.“ (Christian Dürr, FDP-Fraktionsvorsitzender im Bundestag, über die Anpassungsfähigkeit von CDU und CSU)

„Friedrich Merz hat die Glaubwürdigkeit eines Heiratsschwindlers.“ (Hubert Aiwanger, Freie-Wähler-Chef, über die geplante Reform der Schuldenbremse)

„Auf Wahlplakaten der Grünen stand: Wer mehr als 20 Stunden pro Woche arbeitet, wird krank. Wenn das stimmen würde, wären wir Niederbayern schon ausgestorben.“ (Christian Bernreiter, Bayerns Bauminister und niederbayerischer CSU-Bezirkschef)

„Der schafft es nicht einmal, sich die eigenen Schuhe zu binden, aber hat so ein großes Maul.“ (Fabio de Masi, BSW-Europaabgeordneter, über den Grünen-Politiker Toni Hofreiter)

„Wenn es nach mir ginge: Ermitteln, anklagen und dann ins Gefängnis. Jeder Stimmzettel für die AfD ist ein Haftbefehl!“ (Stephan Brandner, AfD-Vize-Bundessprecher, über CDU-Chef Friedrich Merz und seine Pläne, das Sondervermögen noch mit dem alten Bundestag zu beschließen)

„Ich werde nie zulassen, dass wir auf das geistige Niveau des Bremer Abiturs absinken. Der letzte Beitrag Bremens zur kulturellen Entwicklung waren die Stadtmusikanten.“ (Markus Söder, CSU-Chef und Ministerpräsident, über die Unterschiede Bayerns zu anderen Ländern)

„Thorsten Glauber? Ein guter Mann. Aber er hat halt nicht viel zu sagen, wenn Papa Markus und Papa Hubert immer mitreden wollen. Sind zwei Väter in deren konservativem Weltbild eigentlich erlaubt?“ (Ronja Endres) 
 

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