„Nature“-Fotowettbewerb

Spektakuläre Fotos zeigen Forscher bei der Arbeit

Wissenschaftler begleiten Waldrappen bei ihrem Zug nach Spanien.

Wissenschaftler begleiten Waldrappen bei ihrem Zug nach Spanien.

Von dpa

Mit einem Schwarm Waldrappen quer über Europa fliegen - was wie aus einem Märchen klingt, hat ein deutsch-österreichisches Forscherteam tatsächlich gemacht. Ein Foto, das zwei Wissenschaftler des Waldrapp-Teams mit einem Motorschirm zeigt, der den Vögeln folgt, ist der Gewinner des Wettbewerbs Scientist At Work (Wissenschaftler bei der Arbeit) der Zeitschrift „Nature“. Geschossen hat es der Student Gunnar Hartmann von der Universität Koblenz.

Der schwarze Waldrapp gehört zu den am stärksten bedrohten Vögeln der Welt und war lange Zeit in Deutschland ausgestorben. Seit einigen Jahren ist er durch Aufzuchtprogramme wieder nördlich der Alpen anzutreffen. Die Vögel brauchen aber Hilfe, um ihre Winterquartiere zu finden. Bei der „menschengeführten Migration“ werden die von Hand aufgezogenen Tiere aus Süddeutschland in Winterquartiere nach Spanien gelotst.

Ein Taucher nimmt Hautproben von einem Walhai vor der Küste Australiens.
Ein Taucher nimmt Hautproben von einem Walhai vor der Küste Australiens.
Ein Taucher nimmt Hautproben von einem Walhai vor der Küste Australiens.
Wissenschaftler untersuchen im Roten Meer Korallen in einem Inkubator.
Wissenschaftler untersuchen im Roten Meer Korallen in einem Inkubator.
Wissenschaftler untersuchen im Roten Meer Korallen in einem Inkubator.

Ebenfalls ausgezeichnet wurde das Foto des Meeresbiologen Uli Kunz aus Kiel, der die Installation einer Inkubationskammer für Korallen im Roten Meer festhielt. Das Projekt untersucht, wie verschiedene Korallenarten auf den durch den Klimawandel bedingten Anstieg der Wassertemperaturen reagieren.

Ein weiterer Preis ging an den Meeresökologen Robert Harcourt, der einen Kollegen beim Sammeln einer Probe von einem Walhai vom der australischen Küste fotografiert hat. Eingereicht wurden für den Wettbewerb nach Angaben von „Nature“ mehr als 220 Bilder von Wissenschaftlern auf der ganzen Welt.

Dieser Artikel ist Teil eines automatisierten Angebots der Deutschen Presse-Agentur (dpa). Er wird von der idowa-Redaktion nicht bearbeitet oder geprüft.

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