Extremwetter

Hurrikan bringt Starkregen und Stromausfälle nach Hawaii

Der Sturm «Lala» hat sich unmittelbar vor Hawaii zu einem Hurrikan verstärkt und sorgt für Überschwemmungen, Stromausfälle und Straßensperren.

Der Sturm «Lala» hat sich unmittelbar vor Hawaii zu einem Hurrikan verstärkt und sorgt für Überschwemmungen, Stromausfälle und Straßensperren.

Von dpa

Der Tropensturm „Lala“ hat sich unmittelbar vor Hawaii zu einem Hurrikan verstärkt und sorgt auf der größten Insel der Inselgruppe bereits für Überschwemmungen, Stromausfälle und Straßensperren. Das US-Hurrikanzentrum stufte „Lala“ am Samstagmorgen (Ortszeit) als Hurrikan der Kategorie 1 ein. Die anhaltenden Windgeschwindigkeiten lagen demnach bei bis zu 120 Kilometern pro Stunde.

Die Meteorologen rechnen damit, dass die sogenannte Eyewall im Zentrum des Sturms mit den stärksten Winden im Laufe des Samstags über oder nahe der Südspitze von Big Island hinwegzieht. Es ist also nicht ausgemacht, ob „Lala“ als Hurrikan auf Land trifft. Gegen 9.00 Uhr Ortszeit befand sich das Zentrum rund 135 Kilometer südsüdöstlich von South Point, der Südspitze der Insel.

Die Meteorologen rechnen damit, dass die sogenannte Eyewall im Zentrum des Sturms mit den stärksten Winden im Laufe des Samstags über oder nahe der Südspitze von Big Island hinwegzieht.
Die Meteorologen rechnen damit, dass die sogenannte Eyewall im Zentrum des Sturms mit den stärksten Winden im Laufe des Samstags über oder nahe der Südspitze von Big Island hinwegzieht.
Die Meteorologen rechnen damit, dass die sogenannte Eyewall im Zentrum des Sturms mit den stärksten Winden im Laufe des Samstags über oder nahe der Südspitze von Big Island hinwegzieht.
Menschen bereiten sich auf «Lala» vor.
Menschen bereiten sich auf «Lala» vor.
Menschen bereiten sich auf «Lala» vor.

Starker Regen und heftige Windböen durch die Ausläufer des Hurrikans sorgten auf Big Island lokal bereits für Überschwemmungen. Bäume stürzten um, Straßen wurden gesperrt. Nach Angaben des Lokalsenders Hawaii News Now waren am Vormittag mehr als 9.700 Stromkunden ohne Versorgung. An mehreren Stellen blockierten umgestürzte Bäume, herabgefallene Stromleitungen, Geröll und Erdrutsche Straßen. Mehr als 130 Menschen hatten demnach Schutz in Notunterkünften gesucht.

Der Bürgermeister von Hawaii County, Kimo Alameda, warnte, dass das Schlimmste noch bevorstehe. Die stärksten Auswirkungen würden zwischen Mittag und dem frühen Nachmittag erwartet, sagte er dem Sender. Der öffentliche Nahverkehr auf Big Island wurde eingestellt, Parks und Strände geschlossen. Am Flughafen der Stadt Hilo waren für den Rest des Tages keine Flüge mehr geplant, der Flughafen von Kona sollte am Nachmittag geschlossen werden. Dutzende Flüge innerhalb Hawaiis und zum US-Festland wurden gestrichen oder geändert.

Besonders groß ist die Sorge vor extremem Regen. Der Nationale Wetterdienst rechnet an den windzugewandten Seiten von Big Island im Verlauf des Sturms mit insgesamt 25 bis 50 Zentimetern Regen, örtlich könnte noch mehr fallen. Damit drohen lebensgefährliche Sturzfluten und Erdrutsche. An der Ostseite von Big Island wird zudem eine Sturmflut erwartet.

Auch auf den anderen Inseln gelten Warnungen. Für Maui, Molokai, Lanai, Kahoolawe, Oahu, Kauai und Niihau wurde vor Tropensturm-Bedingungen gewarnt, inklusive starken Winden, bis zu 30 Zentimeter Regen, Sturzfluten und Erdrutschen. An der Ostküste Mauis soll die Brandung am Abend Höhen von etwa vier bis fünfeinhalb Metern erreichen.

Der aktuelle Kurs führt das Zentrum von „Lala“ voraussichtlich aber südlich an den übrigen Hauptinseln vorbei. Für Sonntag rechnen die Meteorologen damit, dass „Lala“ westwärts weiterzieht und sich abschwächt. Am Montag soll sich die Wetterlage allmählich beruhigen.

Dieser Artikel ist Teil eines automatisierten Angebots der Deutschen Presse-Agentur (dpa). Er wird von der idowa-Redaktion nicht bearbeitet oder geprüft.

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