Kinocharts

Batman vs Superman schneidet "nur mäßig" ab

Henry Cavill als Superman/ Clark Kent in einer Szene des Kinofilms 'Batman V Superman: Dawn Of Justice' (undatierte Filmszene). Der Film kommt am 24.03.2016 in die deutschen Kinos.

Henry Cavill als Superman/ Clark Kent in einer Szene des Kinofilms "Batman V Superman: Dawn Of Justice" (undatierte Filmszene). Der Film kommt am 24.03.2016 in die deutschen Kinos.

Von Monika Müller

Das Duell der Comichelden Batman und Superhelden bricht nach schlechter Mundpropaganda am zweiten Wochenende deutlich ein, trotzdem reicht es für Platz eins an den us-amerikanischen Kinokassen. Danach platziert sich Altbewährtes.

Der Superheldenfilm "Batman v Superman: Dawn of Justice" hat auch am zweiten Wochenende die amerikanischen Kinocharts angeführt, musste aber erhebliche Einbußen hinnehmen. Laut vorläufigen Zahlen der Branchenseite "The Hollywood Reporter" nahm der Film rund 52,4 Millionen Dollar (etwa 46 Millionen Euro) ein, 68 Prozent weniger als am Startwochenende.

Obwohl Superhelden-Filme häufig eher zum Auftakt ihr Publikum anziehen, ist ein Einbruch dieser Größenordnung laut "Hollywood Reporter" ungewöhnlich schlecht. Der Film hatte schlechte Kritiken bekommen und auch bei Publikumsbefragungen nur mäßig abgeschnitten. Trotzdem ist der Film ein Erfolg: Bisher nahm die Comicverfilmung allein in den USA rund 261,5 Millionen Dollar ein - in etwa die geschätzten Kosten des Streifens.

Auf Rang zwei hält sich der Animationsfilm "Zoomania" auch in der fünften Woche tapfer bei rund 19 Millionen Dollar. Etwa 276 Millionen Dollar Gesamteinspiel gelten als Erfolg für die Disney-Studios. Platz drei belegt die Fortsetzung "My Big Fat Greek Wedding 2" mit etwa 11 Millionen Dollar Einspiel. Die Kulturschock-Komödie kann mit 36,5 Millionen Dollar nach zwei Wochen zwar nicht an den Erfolg des Erstlings anknüpfen, war aber auch mit rund 18 Millionen Dollar Produktionskosten recht günstig. Die Top Drei sind bereits in Deutschland angelaufen.

Noch keinen Starttermin gibt es hingegen für Rang vier, den christlichen Film "God's Not Dead 2". Er spielte genauso wie der ebenfalls religiöse "Himmelskind" rund 8 Millionen Dollar ein. Dessen Deutschlandstart ist für den 8. Juni vorgesehen.

Unter den nur limitiert angelaufenen Filmen stach besonders der Jazz-Film "Miles Ahead" mit Don Cheadle und Ewan McGregor heraus. Er lief nur in vier Kinos, spielte dort aber jeweils rund 30 000 Dollar ein, berichtet "Box Office Mojo".

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