Salsa-Legende

„King of Salsa“ Willie Colón gestorben

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Colón zählte zu den einflussreichsten Latin-Künstlern.

Colón zählte zu den einflussreichsten Latin-Künstlern.

Von dpa

Der Salsa-Musiker und Posaunist Willie Colón, der als „King of Salsa“ gefeiert wurde, ist tot. Er sei „friedlich“ im Kreise seiner Familie gestorben, teilten die Angehörigen am Samstag auf Facebook mit. Auch sein Manager Pietro Carlos bestätigte auf Linkedin den Tod des Künstlers. Colón wurde 75 Jahre alt.

Der im New Yorker Stadtteil Bronx geborene Sohn puerto-ricanischer Einwanderer hatte als Sänger, Komponist und Posaunist eine lange Serie
musikalischer Erfolge und machte sich auch als politischer Aktivist einen Namen. Zu seinen bekanntesten Alben zählen „Siembra“, „Contrabando“ und „Tiempo pa' matar“.

Mehrere Platten nahm er gemeinsam mit dem Panamaer Rubén Blades auf. „Ich habe gerade bestätigt bekommen, was ich nicht glauben wollte: Willie Colón ist tatsächlich verstorben“, schrieb Blades auf Instagram und der Plattform X. Der 77-Jährige sprach der Familie des Verstorbenen sein „tiefstes Beileid“ aus.

Die Gouverneurin von Puerto Rico, Jenniffer González, zollte in einer Mitteilung auf X Tribut. „Heute verabschieden wir uns mit tiefem Respekt von Willie Colón, Meister der Posaune, Architekt des Salsa-Sounds und ewiges Vorbild unserer kulturellen Identität“.

Schon mit 15 nahm Colón seine ersten Lieder auf, mit 17 Jahren brachte er - inzwischen zur Posaune gewechselt - seine erste LP heraus: „El Malo“. Die Schallplatte, die 1967 beim berühmten Salsa-Label Fania Records erschien, machte Colón wie auch Leadsänger Héctor Lavoe (1946-1993) zu Stars.

In seiner mehr als 50-jährigen Karriere veröffentlichte Colón rund 40 Alben, die sich über 30 Millionen Mal verkauften. Viele der Songs sind Klassiker des Genres. Mit dem Salsa-Poeten Blades nahm er 1978 das Album „Siembra“ auf, das bis heute als die meistverkaufte Salsa-Platte der Geschichte gilt.

Dieser Artikel ist Teil eines automatisierten Angebots der Deutschen Presse-Agentur (dpa). Er wird von der idowa-Redaktion nicht bearbeitet oder geprüft.

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