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Wie man es sich im Herbst gemütlich machen kann

Anna-Lena Weber, Maximilian Schuirer, Lisa Hammelmann, Florian Wende, Pexels, Anna81/Pixel-Shot/zolotons – stock.adobe.com
Wir haben sieben Ideen für dich, was du im Herbst alles machen kannst.
Baden
Seit ich klein bin, habe ich gerne und viel Zeit im Wasser verbracht. Schon damals habe ich gemerkt, wie ich da alles um mich herum vergessen kann. Die Liebe zum Wasser ist mir bis heute geblieben und ich gehe immer noch gerne schwimmen. Und an kalten Herbsttagen gibt es für mich nichts Gemütlicheres als eine heiße Badewanne mit duftendem Badeschaum. Das warme Wasser vertreibt die Kälte und lässt den Körper richtig zur Ruhe kommen. Oft mache ich mir auch noch entspannende Musik an oder lese ein gutes Buch. Vor allem, wenn es draußen besonders verregnet oder dunkel ist, finde ich ein heißes Bad noch gemütlicher. Erst wenn ich langsam müde werde, verlasse ich die Badewanne, um weiter auf das Sofa zu wandern. Im Herbst muss es nun mal gemütlich sein.
Tee trinken
Herbst ist für mich die Jahreszeit, in der ich meinen geliebten Tee endlich warm trinken kann und nicht erst in den Kühlschrank stellen muss, um gegen die Sommerhitze anzukommen. Ich kann die Besserwisser schon hören: „Warmer Tee kann im Sommer teils besser kühlen als eiskalte Getränke.“ Nun, mein Körper scheint das für eine Verschwörungstheorie zu halten. Tee gibt es nicht nur in verschiedenen Sorten (meine Empfehlung: Schwarztee mit Salzkaramell-Geschmack), sondern auch in vielen Formen: vom klassischen Beutel über losen Tee bis zu Matcha-Gummibärchen, die man isst oder in kochendes Wasser wirft, und diese überzuckerten Instant-Pellets, die mich immer an Ziegenfutter im Streichelzoo erinnern. Mein Favorit ist eine Tee-Marmelade, die ich vor Kurzem entdeckt habe. Das Gelee schmeckt sowohl auf dem Brot als auch in Wasser gelöst. Das ist nicht nur besonders geschmacksintensiv – ich muss beim Abwasch auch keine Teeblätter aus dem Sieb der Kanne fieseln.
Basteln
Herbst heißt für mich als Mama vor allem eines: Auf die Kastanien, fertig, los! Und was soll ich sagen? Das hieß es für mich auch schon, bevor ich Mama war. Warum? Weil ich Kastanien liebe, gerade dieses Gefühl, wenn man sie frisch aus der Schale pult. Und dann natürlich das Basteln, egal, ob Figur, Kette oder Haustürkranz. Auch die Nüsse zu bemalen und aus ihnen kleine Igel oder Persönlichkeiten zu zaubern, macht mir und den Kindern viel Spaß und entschleunigt ein wenig den Familienalltag.
Stricken
Wenn es nach der brütenden Sommerhitze deutlich abkühlt, wenn die Luft anders riecht und am Morgen der Nebel über den Feldern steht, dann beginnt der Herbst. Und genau dann kommt in mir der Glusterer auf, ein Nadelspiel in die Hände zu nehmen und Socken zu stricken. Ich trage sie dann überall mit hin und stricke als Beifahrerin im Auto, am Abend auf der Couch oder draußen beim Sonnetanken. Das Klimpern der Nadeln zwischen meinen Fingern ist für mich der Inbegriff von Gemütlichkeit. Ich entspanne mich augenblicklich und kann total abschalten.
Couch
Ich liebe den Herbst. Wahrscheinlich ist er sogar meine Lieblingsjahreszeit. Nachdem ich den kompletten Sommer unter Sunshine Guilt, also dem Gefühl, schönes Wetter ausnutzen zu müssen, gelitten habe, kann ich nun durchatmen. Ich freue mich über das gefühlte Recht, wieder mehr Tage ohne schlechtes Gewissen auf der Couch verbringen zu dürfen. Jetzt kann ich meine Lieblingsserie weiter streamen. Dafür zünde ich mir eine Duftkerze an und mache mir mein Lieblingsgetränk, einen heißen Matcha Latte. Weil mir der so gut schmeckt, löst jeder Schluck kleine Glücksgefühle in mir aus. Jetzt fehlt nur noch eine riesige, kuschelige Decke.
Fotografieren
Tief hängender Nebel, der langsam von den Strahlen der aufgehenden Sonne durchbrochen wird, die bunt gefärbte Blätter zum Leuchten bringen. Für mich und mein liebstes Hobby, das Fotografieren, gibt es keine schönere Jahreszeit als den Herbst. Jetzt bemüht sich die Natur nach Kräften, sich noch einmal von ihrer schönsten Seite zu zeigen. Um diese Stimmungen einzufangen, braucht es auch nicht viel Equipment, meist reicht schon das Handy aus. Einfach die Augen offen halten.
Neue Mode
Im September finden die Fashion Weeks in den Mode-Metropolen statt. Die wichtigste ist in Paris. Neun Tage lang ist mein Kalender voll mit Livestream-Terminen zu den Shows vieler Marken. Vor allem der letzte Laufsteg des Abends ist ein Highlight, wenn die bekanntesten Modehäuser ihre Kollektionen präsentieren. Dann verfolge ich, ausgestattet mit leckerem Essen, gespannt den Livestream. Kurz danach, im Oktober, nutze ich dann meine eigenen Fähigkeiten als Amateur-Designer. Aber leider nicht für den Laufsteg, sondern für Halloween. Egal, ob Stoffe shoppen oder Einzelteile zusammennähen: Die Vorbereitung für ein aufwendiges Kostüm kann bei mir nicht früh genug beginnen.














