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Der Liebesroman „Pumpkin Spice Café“ versprüht Gilmore-Girls-Vibes

Die amerikanische Autorin Laurie Gilmore vereint in ihrem Liebesroman „Pumpkin Spice Café“ die perfekten Zutaten für Gemütlichkeit: Romantik, wenig Tiefgang und viel Kleinstadtcharme.

Das Cover der englischen Version des Buches, erschienen bei HarperCollins Publishers.

Das Cover der englischen Version des Buches, erschienen bei HarperCollins Publishers.

Allein das farbenfrohe Cover animiert zum Kauf. Ist es eine der Geschichten, die wenig Tiefgang haben? Jep. Und kann man dieses Buch nur schwer aus der Hand legen? Ja, leider.

Das Schlimm-Schöne daran ist: „The Pumpkin Spice Café“ ist nur der Auftaktband einer Buchreihe von Laurie Gilmore. Aktuell umfasst die „Dream Harbor“-Serie sechs Teile, der siebte ist für das Frühjahr 2027 angekündigt.

In Dream Harbor trieft es nur so vor heiler Welt und Kleinstadtromantik. Es reicht nicht, dass das Café der Stadt einen so wundervollen Namen trägt, nein, es gibt auch noch eine Buchhandlung namens „Cinnamon Bun Book Store“ (Band 2), eine „Christmas Tree Farm“ (Band 3), eine Bäckerei mit dem Namen „The Ginger Bread Bakery“ (Band 4), ein „Strawberry Patch Pancake House“ (Band 5) und einen Blumenladen, der „Daisy Chain Flower Shop“ (Band 6) heißt – natürlich! Das alles sind die Titel der englischen Ausgaben, die der deutschsprachigen können sich mit „Meet Me in Autumn“, „Love Me in Autumn“ und so weiter im Schrank verstecken.

Darum geht’s: Jeanie geht einem langweiligen Schreibtischjob nach. Als ihre Tante aus New England ihr das geliebte „Pumpkin Spice Café“ schenkt, ergreift die junge Frau die Chance auf einen Neuanfang. In Dream Harbor angekommen, trifft sie auf den Einzelgänger und Farmer Logan. Jeanies Ankunft bringt jedoch seine Routinen durcheinander, und er will nichts mit der irritierend unbekümmerten Frau zu tun haben – auch wenn er sich auf unerklärliche Weise zu ihr hingezogen fühlt.

Fazit: Eine typische Kleinstadtromanze: wenig Tiefgang, zu perfekte Charaktere. Doch es ist die wohlig-gemütliche Atmosphäre, die den Leser fesselt. Am liebsten würde man selbst nach Dream Harbor ziehen, um auch ein Teil dieser Kleinstadt werden zu können.
Wer noch keine Auswanderungspläne schmiedet, kann sich wahlweise auch mit dem passenden Koch- und Backbuch der Autorin durch die Rezepte von Dream Harbor kochen oder Schauplätze der Reihe in einem Mal- und Stickerbuch selbst gestalten. Laurie Gilmore versorgt ihre Fans mit einem Rundum-sorglos-Paket. Wie passend für den Herbst – die Zeit, in der man es sich zu Hause im Warmen gemütlich machen will.

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