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Keine Tafel, dafür Uniformen

Die Landshuter fielen in der australischen Schule durch ihre normale Kleidung auf. Dort sind Schuluniformen Pflicht.
Schuluniform, Morning Tea und wöchentliche Schulversammlungen. Das sind nur drei der vielen Unterschiede zwischen und dem australischen Emmanuel College. Das Erste was auffällt, ist die Schuluniform. Die Mädchen in blau-karierten Röcken und weißen Blusen, die Jungen in grauen Shorts und weißem Hemd. Diese Tatsache brachte uns den unangenehmen Vorteil, überall und ununterbrochen aufzufallen. Abgesehen davon, dass jeder Schuluniform tragen muss, gibt es noch ein Menge anderer Regeln: Kein Nagellack, kein Make up, kein Schmuck mit Ausnahme einer Uhr usw. Was sich im ersten Moment sehr streng anhört, erreicht aber dennoch sein Ziel. Jeder ist hinsichtlich der Kleidung gleich.
Im Gegensatz zu der altmodischen Haltung beim Thema Aussehen, ist die Schulausstattung um einiges moderner als an deutschen Schulen. So findet man in beinahe jedem Klassenzimmer Beamer und Laptops. Die vielen Computer werden von den Schülern täglich beispielsweise. zur Vorbereitung von Referaten genutzt. Unsere geliebte, grüne Tafel war nirgendwo zu entdecken. Hier gab es ein so genanntes Whiteboard. Dies ist eine modernere Form der Tafel, auf die man mit Filzstift schreibt. Besonderer Luxus dort: der Pool und der schuleigene Barbeque.
Abgesehen von den äußeren Rahmenbedingungen unterscheidet sich auch der Schulablauf deutlich von dem unseren, denn neben Examen und Exen bestimmen dort beispielsweise benotete Hausaufgaben und Referate einen großen Teil der Endnote. Examen werden immer am Ende eines Terms geschrieben, wobei die Terme das im Dezember beginnende Schuljahr in vier Teile unterteilen.. Ein weiterer Unterschied ist die Fächervielfalt. Neben naturwissenschaftlichen Fächern wird Hauswirtschaft, Drama, Tanzen und sogar Chinesisch angeboten.
Von Mira Seidl








