Lesetipp
Das Buch „Canvas“ zeigt ein Leben in virtuellen Realitäten
Darum geht’s: Überbevölkerung, Hitzewellen, Ernteausfälle – die Menschheit hat ihren Planeten ausgenutzt und spürt nun die Folgen. Das Leben ist kaum mehr lebenswert. Daher halten sich in der Realität nur noch wenige Menschen auf. Der Alltag geht in virtuellen Welten weiter.
Jana ist Weltendesignerin. Sie erschafft ein paar der virtuellen Realitäten, in denen die Menschen ihren Alltag verbringen. Wer will, kann ins Mittelalter eintauchen, eine Welt voller Süßigkeiten erleben oder Abende mit Sonnenuntergängen am Strand verbringen.
Nach einem früheren Komplott wurde Kurt Lauritz, der ehemalige Chef der VR-Welten, in eine Wohnkapsel gesperrt, doch aus dieser konnte er nun fliehen. Zugleich häufen sich mysteriöse Ausfälle in vielen Welten. Wer sabotiert diese und mit welchem Ziel? Wer hat den Historiker ermordet, der Kurt Lauritz zuletzt oft besucht hatte? Und wer ist Erasmus? Jana und ihr Team begeben sich auf eine Reise durch die Welten.
Fazit: „Canvas“ knüpft an einen früheren Roman von Ursula Poznanski an: „Cryptos“. Dieses Buch erzählt das erste Abenteuer rund um die Designerin Jana. Wer will, kann „Canvas“ eigenständig lesen, alle, die den Vorgänger kennen, haben mit dem neuen Buch aber mehr Lesefreude.
Es dauert ein wenig, bis die Handlung in „Canvas“ Fahrt aufnimmt. Insgesamt kommt die Fortsetzung nicht an „Cryptos“ heran, doch die Reise durch fantasievolle Welten macht auch im neuen Buch wieder Spaß. „Canvas“ erscheint nächste Woche, am 13. August 2026.




