Lesetipp

Das Buch „Canvas“ zeigt ein Leben in virtuellen Realitäten

Im Sci-Fi-Roman „Canvas“ von Ursula Poznanski flüchten Menschen in fantasievolle Welten, doch diese werden von einer Verschwörung bedroht.

„Canvas“ von Ursula Poznanski, erschienen beim Loewe-Verlag.

„Canvas“ von Ursula Poznanski, erschienen beim Loewe-Verlag.

Darum geht’s: Überbevölkerung, Hitzewellen, Ernteausfälle – die Menschheit hat ihren Planeten ausgenutzt und spürt nun die Folgen. Das Leben ist kaum mehr lebenswert. Daher halten sich in der Realität nur noch wenige Menschen auf. Der Alltag geht in virtuellen Welten weiter.

Jana ist Weltendesignerin. Sie erschafft ein paar der virtuellen Realitäten, in denen die Menschen ihren Alltag verbringen. Wer will, kann ins Mittelalter eintauchen, eine Welt voller Süßigkeiten erleben oder Abende mit Sonnenuntergängen am Strand verbringen.

Nach einem früheren Komplott wurde Kurt Lauritz, der ehemalige Chef der VR-Welten, in eine Wohnkapsel gesperrt, doch aus dieser konnte er nun fliehen. Zugleich häufen sich mysteriöse Ausfälle in vielen Welten. Wer sabotiert diese und mit welchem Ziel? Wer hat den Historiker ermordet, der Kurt Lauritz zuletzt oft besucht hatte? Und wer ist Erasmus? Jana und ihr Team begeben sich auf eine Reise durch die Welten.

Fazit: „Canvas“ knüpft an einen früheren Roman von Ursula Poznanski an: „Cryptos“. Dieses Buch erzählt das erste Abenteuer rund um die Designerin Jana. Wer will, kann „Canvas“ eigenständig lesen, alle, die den Vorgänger kennen, haben mit dem neuen Buch aber mehr Lesefreude.

Es dauert ein wenig, bis die Handlung in „Canvas“ Fahrt aufnimmt. Insgesamt kommt die Fortsetzung nicht an „Cryptos“ heran, doch die Reise durch fantasievolle Welten macht auch im neuen Buch wieder Spaß. „Canvas“ erscheint nächste Woche, am 13. August 2026.

Autoren des Artikels folgen

Themen des Artikels folgen

Alle Artikel zu gefolgten Themen und Autoren finden Sie bei mein idowa

Finden, was Sie suchen: Sie können sich Artikel von idowa in der Google-Suche nun bevorzugt anzeigen lassen. Mehr Informationen zur kostenlosen Google-Funktion finden Sie auf unserer Infoseite.

Keine Kommentare


Neueste zuerst Älteste zuerst Beliebteste zuerst
alle Leser-Kommentare anzeigen
Leser-Kommentare ausblenden

Dieser Artikel wurde noch nicht kommentiert.