Tarifkonflikt

Warnstreik im Nahverkehr geht zu Ende

In mehreren bayerischen Städten war der Nahverkehr zuletzt durch Warnstreiks eingeschränkt. (Archivfoto)

In mehreren bayerischen Städten war der Nahverkehr zuletzt durch Warnstreiks eingeschränkt. (Archivfoto)

Von dpa

Die Warnstreiks im öffentlichen Nahverkehr sind vorüber und die Gewerkschaft Verdi zeigt sich zufrieden. In Bayern standen in den letzten Tagen Busse, Trams und U-Bahnen in mehreren Städten still, darunter Nürnberg, München, Passau und Augsburg. Am Sonntag hatte es nur noch in Bayreuth Arbeitsniederlegungen bis zum frühen Nachmittag gegeben.

Die Gewerkschaft Verdi spricht von einer hohen Beteiligung und einem gelungenen Austausch, der im Rahmen des Streiks mit Bevölkerung und Politik entstanden sei.

Hintergrund des Warnstreiks ist der laufende Tarifkonflikt. Am Montag (23. März) steht der nächste Verhandlungstermin mit dem Kommunalen Arbeitgeberverband an. Bei den drei vorherigen Gesprächen gab es keine Einigung.

Die Gewerkschaft Verdi fordert für die etwa 9.000 Beschäftigten in mehr als 20 Unternehmen eine Lohnerhöhung um fast 670 Euro sowie eine Reduzierung der wöchentlichen Arbeitszeit. Ein guter ÖPNV für alle sei nur mit solider Finanzierungsgrundlage möglich.

Die Kommunen weisen die Forderungen als unbezahlbar zurück. Ihren Berechnungen zufolge würde deren Erfüllung die Personalkosten im kommunalen Nahverkehr um 25 Prozent in die Höhe treiben.

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