Brand im Bergwald

Waldbrand am Saurüsselkopf: Nachlöscharbeiten gehen weiter

Ein Waldbrand am Saurüsselkopf beschäftigt seit Anfang Mai die Einsatzkräfte. (Archivbild)

Ein Waldbrand am Saurüsselkopf beschäftigt seit Anfang Mai die Einsatzkräfte. (Archivbild)

Von dpa

Der Einsatz nach dem Waldbrand am Saurüsselkopf in den Chiemgauer Alpen ist noch immer nicht vollständig abgeschlossen. Derzeit konzentriere man sich auf die Erkundung möglicher Glutnester, teilte die Gemeinde Ruhpolding mit. Diese Nester sitzen zum Teil tief im Waldboden, unter Wurzeln oder in abgestorbenem Holz und müssen gezielt gelöscht werden. Zudem gebe es noch kleinere Nachlöscharbeiten in den Steilbereichen.

Um einen Überblick zu bekommen, wurden nach Angaben der Gemeinde am Vormittag Luftbildaufnahmen von Kameras mit Wärmebildtechnik angefertigt. Im Einsatz ist auch eine Spezialdrohne, die unter anderem Informationen über Brandflächen und Glutnester liefert. Einsatzkräfte würden zudem mit Hubschraubern an den Berg gebracht und mit Seilwinden in die entsprechenden Bereiche abgeseilt, heißt es in der Mitteilung. Vereinzelt werde auch Wasser abgeworfen.

Um die Flammen zu löschen, waren auch Hubschrauber mit Löschwasserbehältern im Einsatz. (Archivbild)
Um die Flammen zu löschen, waren auch Hubschrauber mit Löschwasserbehältern im Einsatz. (Archivbild)
Um die Flammen zu löschen, waren auch Hubschrauber mit Löschwasserbehältern im Einsatz. (Archivbild)
Immer noch sind Hubschrauber rund um das Brandgebiet im Einsatz. (Archivbild)
Immer noch sind Hubschrauber rund um das Brandgebiet im Einsatz. (Archivbild)
Immer noch sind Hubschrauber rund um das Brandgebiet im Einsatz. (Archivbild)

In den Abschnitten, in denen das Feuer bereits sicher gelöscht wurde, wird ebenfalls noch gearbeitet. Hier beginne man damit, Ausrüstungsgegenstände vom Berg zu bringen, ebenfalls mit Hubschraubern.

Die Behörden stufen das Gebiet um den Brand am Saurüsselkopf aber weiterhin als gefährlich ein und rufen dazu auf, den Bereich keinesfalls zu betreten. Es würden immer wieder Äste abbrechen oder ganze Bäume umstürzen, heißt es. Die zwischenzeitlich gesperrte Bundesstraße 305 wurde wieder geöffnet, teilweise müssen Autos hier aber langsamer fahren.

Das Feuer in dem schwer zugänglichen Gebiet an dem 1.270 Meter hohen Berg bei Ruhpolding (Landkreis Traunstein) war Anfang Mai entdeckt worden. Wenig später wurde der Katastrophenfall ausgerufen, der bis Dienstag andauerte. Nach Angaben von Bayerns Forstministerin Michaela Kaniber (CSU) handelt es sich um einen der größten Waldbrände in Bayern in den vergangenen Jahrzehnten.

Dieser Artikel ist Teil eines automatisierten Angebots der Deutschen Presse-Agentur (dpa). Er wird von der idowa-Redaktion nicht bearbeitet oder geprüft.

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