Tarifkonflikt

Verdi-Warnstreik trifft nächste Woche auch Regensburg

Erneut gibt es in Regensburg Warnstreiks. (Archivbild)

Erneut gibt es in Regensburg Warnstreiks. (Archivbild)

Von dpa

Auch in der nächsten Woche macht die Gewerkschaft Verdi mit Warnstreiks Druck im Tarifstreit. Am Dienstag - einen Tag vor der geplanten fünften Verhandlungsrunde für Nahverkehr in Bayern - soll der Busverkehr in Regensburg bestreikt werden.

Es komme ganztägig zu Ausfällen und Einschränkungen im Stadtbusverkehr, teilte das Stadtwerk Regensburg mit. Um die Anbindung nahezu aller Stadtteile sicherzustellen, werde erneut ein Notkonzept umgesetzt. Es orientiere sich am Nachtliniennetz und werde um weitere Linien ergänzt. Die Regionalbuslinien des Regensburger Verkehrsverbundes RVV seien vom Warnstreik nicht betroffen und sollten helfen, Lücken im Nachtbusnetz zu schließen, hieß es.

Betroffen von Warnstreiks waren zum Ende der Woche vor allem Bamberg und Bayreuth. Dort hatte Verdi Warnstreiks von Freitagmorgen und bis zur Nacht auf Sonntag angekündigt. In Bayreuth war vor allem der Stadtbusverkehr betroffen. Die Stadtwerke wollten einen Streikfahrplan anbieten. Die Regionalbusse im Umland von Bayreuth sowie die Regionalzüge sollten planmäßig und ohne Einschränkungen fahren. Auch in Bamberg sollte ein Notfahrplan gelten. Zuvor hatte es Arbeitsniederlegungen in Nürnberg und Landshut gegeben, in München war der Fahrbetrieb nicht betroffen.

Vor allem in Oberfranken gibt es Aktionen. (Archivbild)

Vor allem in Oberfranken gibt es Aktionen. (Archivbild)

Die nächste Tarifrunde ist am Mittwoch, 15. April, geplant. Maßstab sind für Verdi Tarifeinigungen in anderen Bundesländern. Dort seien deutliche Entlastungen für Beschäftigte vereinbart worden wie maximale Schichtlängen und minimale Ruhezeiten, sagte Branchenkoordinatorin Katharina Wagner.

Die Gewerkschaft fordert für die etwa 9.000 Beschäftigten in mehr als 20 Unternehmen deutliche Lohnerhöhungen. Zudem will Verdi eine Reduzierung der Arbeitszeit.

Dieser Artikel ist Teil eines automatisierten Angebots der Deutschen Presse-Agentur (dpa). Er wird von der idowa-Redaktion nicht bearbeitet oder geprüft.

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