Fußball

Undav knipst: Fürth verliert Test gegen Stuttgart deutlich

Patzte beim dritten Stuttgarter Tor: Fürths Schlussmann Silas Prüfrock. (Archivbild)

Patzte beim dritten Stuttgarter Tor: Fürths Schlussmann Silas Prüfrock. (Archivbild)

Von dpa

Die SpVgg Greuther Fürth bekommt den ganzen DFB-Frust des Deniz Undav zu spüren. Der fränkische Fußball-Zweitligist hat ein Testspiel gegen den Bundesligisten VfB Stuttgart klar mit 0:5 (0:3) verloren. VfB-Kapitän Undav schnürte einen Doppelpack (15./37. Minute). Zudem trafen Grischa Prömel (17.), Tim van der Leij (77.) und Jamie Leweling (86.) für die Schwaben, in deren Tor der junge Dennis Seimen ein gelungenes Comeback feierte.

Für Seimen war es der erste Einsatz seit rund zweieinhalb Monaten. Der 20-Jährige hatte Mitte Juli eine Muskelverletzung im Oberschenkel erlitten und war seitdem von Ersatztorhüter Fabian Bredlow vertreten worden.

Eigengewächs Seimen gilt als große Zukunftshoffnung des VfB. Vergangene Saison hatten ihn die Stuttgarter an den SC Paderborn verliehen. Im Sommer beförderten sie ihn zur neuen Nummer eins. Auf sein Pflichtspiel-Debüt für die VfB-Profis musste Seimen, der gegen Fürth nach gut 70 Minuten ausgewechselt wurde, wegen seiner Verletzung bislang aber noch warten.

VfB-Trainer Sebastian Hoeneß stärkt Deniz Undav immer wieder den Rücken. (Archivbild)

VfB-Trainer Sebastian Hoeneß stärkt Deniz Undav immer wieder den Rücken. (Archivbild)

Undavs Tore gegen den DFB-Frust

Undav, der in dieser Saison noch ohne Pflichtspiel-Tor ist, traf zunächst mit einem platzierten Flachschuss zur Führung. Später nutzte er dann einen schweren Patzer von Fürths Torhüter Silas Prüfrock. Die beiden Tore dürften ihm guttun. Der 30 Jahre alte Nationalstürmer war vom neuen Bundestrainer Jürgen Klopp nicht für die derzeitigen Länderspiele nominiert worden.

In der Bundesliga geht es für die Stuttgarter am 10. Oktober in Paderborn weiter. Zweitligist Fürth tritt einen Tag später bei Hertha BSC in Berlin an.

Dieser Artikel ist Teil eines automatisierten Angebots der Deutschen Presse-Agentur (dpa). Er wird von der idowa-Redaktion nicht bearbeitet oder geprüft.

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