2. Fußball-Bundesliga

Trotz Blitz-Rot: Fürth erkämpft sich 0:0 gegen Braunschweig

Wegweisende Szene war die frühe Rote Karte.

Wegweisende Szene war die frühe Rote Karte.

Von dpa

Trotz fast eines ganzen Spiels in Unterzahl hat sich die SpVgg Greuther Fürth zu einem Punkt im Abstiegskampf der 2. Fußball-Bundesliga gerettet. Nach seinem Foul in der ersten Minute sah Maximilian Dietz bereits in der dritten Minute die Rote Karte. Aufopferungsvoll kämpften sich seine Teamkollegen vor 10.469 Zuschauern in Fürth aber zu einem 0:0 gegen das deutlich überlegene Team von Eintracht Braunschweig.

Im September hatten die Fürther in dieser Saison sogar eine noch schnellere Rote Karte kassiert. Der Platzverweis für Noah König Mitte September nach 27 Sekunden war die schnellste Rote Karte in der 2. Fußball-Bundesliga. Jetzt erwischte es seinen Teamkollegen auch wieder sehr früh.

Umkämpft ging es zwischen Fürth und Braunschweig zur Sache.

Umkämpft ging es zwischen Fürth und Braunschweig zur Sache.

Die Rote Karte für Dietz lenkte das Spiel klar in Richtung der Gäste aus Braunschweig. Der 23-Jährige war hart gegen Erencan Yardımcı eingestiegen. Schiedsrichter Patrick Schwengers zückte nach Einschalten des Video-Referees die Rote Karte.

Die wegen verletzter oder gesperrter Spieler umgebaute Fürther Mannschaft war danach hauptsächlich in der Verteidigungsarbeit gefordert. Trainer Heiko Vogel musste kurz vor dem Pausenpfiff zudem noch wechseln, weil Felix Higl offenbar leicht angeschlagen war. Zudem war der Angreifer noch gelb-rot-gefährdet.

Yardımcı hatte kurz vor der Pause mit seinem Kopfball an den Pfosten die beste Chance der ersten Hälfte. Gegen die tief gestaffelten Fürther taten sich die Braunschweiger aber insgesamt schwer. Der Druck nahm mit zunehmender Spieldauer immer weiter zu. Fürth versuchte sich punktuell aber auch mit Offensivaktionen, der Lucky Punch glückte nicht. Die Franken, die in dieser Saison die Schießbude der Liga sind, demonstrierten bei ihrer Defensivarbeit in dieser Spielzeit lange vermisste Qualitäten.

Dieser Artikel ist Teil eines automatisierten Angebots der Deutschen Presse-Agentur (dpa). Er wird von der idowa-Redaktion nicht bearbeitet oder geprüft.

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