Todesermittlungen

Tod nach Festnahme: Obduktionsergebnis steht noch aus

Zur Todesursache eines Mannes, der nach einer Festnahme gestorben ist, gibt es noch keine Antworten. (Symbolbild)

Zur Todesursache eines Mannes, der nach einer Festnahme gestorben ist, gibt es noch keine Antworten. (Symbolbild)

Von dpa

Der nach einer Festnahme in München verstorbene Mann ist obduziert worden. Angaben zur Todesursache des 34-Jährigen machte die Staatsanwaltschaft München I aber nicht. Der endgültige Untersuchungsbericht liege noch nicht vor, begründete die Behörde.

Der Vorfall ereignete sich bereits am ersten Wochenende im August. Die Polizei wollte nach eigenen Angaben den polizeibekannten Mann festnehmen, der zuvor auffällig geworden war. Dabei soll er erheblichen Widerstand geleistet und zwei Polizisten verletzt haben. Als es gelang, ihn auch mit Hilfe von Passanten festzunehmen, habe der 34-Jährige das Bewusstsein verloren. Die Polizisten begannen laut Mitteilung umgehend mit der Reanimation des Mannes bis die Rettungskräfte eintrafen und ihn ins Krankenhaus brachten. Dort sei er dann am späten Abend gestorben, hieß es.

Ein Ermittlungsverfahren gegen beteiligte Polizeibeamte führt die Staatsanwaltschaft nach wie vor nicht. Wie bei ungeklärten oder unnatürlichen Todesfällen üblich, habe man aber ein Todesermittlungsverfahren eingeleitet. Dieses richte sich gegen unbekannt und diene der näheren Aufklärung der Todesumstände, so die Behörde.

Die Polizei war an diesem Nachmittag alarmiert worden, weil der 34-Jährige laut schreiend auf der Straße umhergelaufen sein soll. Als die erste Streife kam, sei er auf ein heranfahrendes Auto zugelaufen, habe sich am Wagen festgehalten und dann den Beifahrer mit der Faust ins Gesicht geschlagen, hieß es im Polizeibericht.

Dieser Artikel ist Teil eines automatisierten Angebots der Deutschen Presse-Agentur (dpa). Er wird von der idowa-Redaktion nicht bearbeitet oder geprüft.

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