Gotteshaus beschmiert

Schweinekopf vor Moschee - Verdächtige ermittelt

Nach dem Anschlag auf eine Moschee in Memmingen hat die Kripo erste Ermittlungserfolge erzielt. (Symbolbild)

Nach dem Anschlag auf eine Moschee in Memmingen hat die Kripo erste Ermittlungserfolge erzielt. (Symbolbild)

Von dpa

Nach einem Anschlag mit Tierblut und einem abgetrennten Schweinekopf auf eine Moschee in Memmingen hat die Polizei zwei Verdächtige ermittelt. Bei den Beschuldigten habe es Durchsuchungen gegeben, berichtete ein Sprecher der Münchner Generalstaatsanwaltschaft. „Dabei konnte umfangreiches Beweismaterial, unter anderem Kleidungsstücke und elektronische Datenträger, sichergestellt werden, welches nunmehr auf mögliche entlastende oder belastende Beweismittel ausgewertet wird“, sagte Oberstaatsanwalt Sebastian Murer.

Am 1. Mai war es in den frühen Morgenstunden zu dem Anschlag auf das Gotteshaus der türkisch-islamischen Gemeinde in Memmingen gekommen. Die Täter hatten mit Blut befüllte Luftballons gegen die Wand im Eingangsbereich der Moschee geworfen. Zudem hatten sie den Schweinkopf auf das Symbol des Halbmondes gesteckt.

Die Generalstaatsanwaltschaft hatte den Fall als Bayerische Zentralstelle zur Bekämpfung von Extremismus und Terrorismus übernommen. Sie ermittelt wegen des Verdachts der Volksverhetzung, Beschimpfung einer Religionsgemeinschaft, Störung der Religionsausübung sowie gemeinschädlicher Sachbeschädigung. Die beiden Verdächtigen sind deutsche Staatsbürger.

Dieser Artikel ist Teil eines automatisierten Angebots der Deutschen Presse-Agentur (dpa). Er wird von der idowa-Redaktion nicht bearbeitet oder geprüft.

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