Bayern gegen Alba
Schwärmereien nach Final-Auftakt: „Festival für Basketball“
Der Auftakt in die Finalserie um die deutsche Meisterschaft hat die beteiligten Trainer und Spieler ins Schwärmen gebracht. „Das war ein richtiges Festival für den Basketball“, sagte Münchens Coach Svetislav Pesic nach dem 102:94 seines FC Bayern gegen Alba Berlin. „Das war eines der besten Spiele, die ich in der Bundesliga gesehen und erlebt habe.“ Münchens Aufbauspieler Justus Hollatz schilderte grinsend: „Das war geil zum Zocken.“
Durch den Erfolg in dem offensiven Schlagabtausch ist der Titelverteidiger in der Best-of-Five-Serie mit 1:0 in Führung gegangen. Partie Nummer zwei steigt am Sonntag (15.30 Uhr/Dyn) erneut in München. Die dritte - und vielleicht schon entscheidende Begegnung - ist für Mittwoch in Berlin angesetzt. Meister wird, wer drei Begegnungen für sich entscheidet.
Matchwinner beim Start in die Endspiel-Serie war Welt- und Europameister Andreas Obst mit 33 Zählern. Vor allem zu Beginn drehte der Scharfschütze auf. „Ich habe in der Halbzeit hochgeguckt aufs Scoreboard und gesehen, dass er schon 24 Punkte hatte“, erzählte Hollatz, „da war ich so sprachlos“.
Dabei war Obst zuletzt wegen eines heftigen Infekts länger ausgefallen und erst in dieser Woche ins Training zurückgekehrt. „Wirklich fit fühle ich mich - ehrlich gesagt - noch nicht“, erzählte der zum wertvollsten Spieler der Saison gewählte Bayern-Star nach seiner Gala-Vorstellung. Das merkte man nicht.
Selbst die Berliner fanden trotz der Niederlage positive Worte. „Das war ein hochklassiges Spiel“, sagte Malte Delow. „Es hat Spaß gemacht.“











