Kirche
Rockmusiker, Autor, Benediktinermönch: Notker Wolf ist tot
Er war unterwegs auf einer Pilgerwallfahrt in Italien - auf dem Rückweg ist der Benediktinermönch Notker Wolf am Mittwoch überraschend gestorben. Der 83-Jährige sei auf dem Weg nach Hause gewesen, teilte seine Abtei St. Ottilien im oberbayerischen Landkreis Landsberg am Lech mit. Die Nachricht sei mit großer Bestürzung aufgenommen worden. "Es ist für uns total überraschend. Er war bis zuletzt aktiv und auch viel unterwegs", hieß es aus der Mönchsgemeinschaft St. Ottilien. Auch sein Verlag Herder berichtete über den Tod des über Bayerns Grenzen hinaus bekannten bayerischen Mönchs.
"Notker Wolf war über Jahrzehnte eines der prägenden Gesichter des Christentums in Deutschland. Seine Tatkraft, sein Humor und seine Unkonventionalität werden uns fehlen. Gerade in Zeiten wie diesen war er für uns alle ein Symbol dafür, wie viel Kraft und Mut der Glaube geben kann", sagte Herder-Geschäftsführer Simon Biallowons. Die Abtei St-Ottilien würdigte sein "reiches und segensreiches Wirken in dieser Welt".
"Notker Wolf war über Jahrzehnte eines der prägenden Gesichter des Christentums in Deutschland. Seine Tatkraft, sein Humor und seine Unkonventionalität werden uns fehlen. Gerade in Zeiten wie diesen war er für uns alle ein Symbol dafür, wie viel Kraft und Mut der Glaube geben kann", sagte Herder-Geschäftsführer Simon Biallowons.
Immer wieder war Wolf auch im Gespräch gewesen, wenn ein Bischofssitz in Bayern vakant war, neben seiner theologischen Arbeit war er aber auch als Rockmusiker bekannt geworden. Als Mönch mit der E-Gitarre, als "der rockende Abt" stand er mit seiner Band auf der Bühne.
Das Requiem und die Beerdigung sollen am Samstag, dem 6. April, um 10.30 Uhr in St. Ottilien stattfinden, wie das Kloster mitteilte.








