Eisbachwelle

Ringen um die Welle: neue Tests für Münchens Eisbach-Surfer

Endlich wieder eine Eisbachwelle: Darauf hoffen Surferinnen und Surfer in München. (Archivbild)

Endlich wieder eine Eisbachwelle: Darauf hoffen Surferinnen und Surfer in München. (Archivbild)

Von dpa

Es sah nicht schlecht aus, meinte auch der Münchner Oberbürgermeister Dieter Reiter: Doch der Vorversuch zur Wiederbelebung der legendären Surfwelle vor zwei Tagen hat doch nicht das ersehnte Ergebnis gebracht. Die Aktion unter Leitung von Professor Robert Meier-Staude habe gezeigt, dass weitere Vorversuche notwendig seien, hieß es in einer gemeinsamen Erklärung von Reiter, dem Surf Club München und der Interessengemeinschaft Surfen in München (IGSM). Erst dann könne fundiert beurteilt werden, unter welchen Bedingungen und mit welchen Maßnahmen die Welle am besten wiederhergestellt werden könne.

Vertreter der Stadt, der Surfer-Community und Projektleiter Meier-Staude hatten sich erneut im Rathaus zu einem weiteren Gespräch über die Wiederherstellung der Eisbachwelle getroffen. Reiter konnte terminbedingt nicht teilnehmen

Wo ist die Welle? Seit der Bachauskehr baut sie sich nicht mehr auf. (Archivbild)
Wo ist die Welle? Seit der Bachauskehr baut sie sich nicht mehr auf. (Archivbild)
Wo ist die Welle? Seit der Bachauskehr baut sie sich nicht mehr auf. (Archivbild)
Eine illegal eingesetzte Rampe wurde von der Feuerwehr Ende Dezember wieder abgebaut. (Archivbild)
Eine illegal eingesetzte Rampe wurde von der Feuerwehr Ende Dezember wieder abgebaut. (Archivbild)
Eine illegal eingesetzte Rampe wurde von der Feuerwehr Ende Dezember wieder abgebaut. (Archivbild)

Nun sollen die Vorversuche fortgesetzt werden, sie liegen in der Verantwortung der beteiligten Surferinnen und Surfer. Jenseits davon bleibt aus sicherheitstechnischen Gründen das Surfen an der Eisbachwelle während der laufenden Erprobung weiter verboten. Sobald daraus ausreichend Erkenntnisse vorlägen, könne der Hauptversuch starten. Wenn die Welle wieder steht, will die Stadt mit der Verwaltung und der Surf-Community für das Surfen an der Stelle einen rechtlichen Rahmen finden.

Die weltberühmte Eisbachwelle am Haus der Kunst war verschwunden, nachdem das Bachbett im Oktober von Unrat und Ablagerungen bereinigt worden war. Seitdem baute sie sich nicht mehr auf.

Auf einem Video des Versuchs vom Mittwoch, das Reiter auf Instagram gepostet hatte, war zu sehen, wie Surfer eine brettartige Vorrichtung an Seilen zu Wasser lassen und sich dort eine kleine Welle aufbaut.

Das Verschwinden hatte für große Diskussionen und Ärger gesorgt, ist der Surfspot doch bei Sportlerinnen und Sportler aus aller Welt berühmt. Über Weihnachten war sie vorübergehend zurück, nachdem illegal eine Rampe eingesetzt worden war. Aus Sicherheitsgründen wurde die Vorrichtung wieder entfernt.

Die Welle ist allerdings nur für geübte Sportlerinnen und Sportler geeignet, darauf hatte die Stadt immer wieder hingewiesen. Einen Schock hatte der Tod einer erfahrenen Surferin im vergangenen April ausgelöst. Die Frau war damals schwer verunglückt und dann im Krankenhaus gestorben. Die Welle wurde daraufhin gesperrt und unter verschärften Sicherheitsauflagen wieder freigegeben.

Dieser Artikel ist Teil eines automatisierten Angebots der Deutschen Presse-Agentur (dpa). Er wird von der idowa-Redaktion nicht bearbeitet oder geprüft.

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