Eisbachwelle

Neuer Anlauf für Münchens legendäre Surfwelle am Eisbach

Endlich wieder mit dem Brett auf die Eisbachwelle - darauf hoffen Surferinnen und Surfer in München. (Archivbild)

Endlich wieder mit dem Brett auf die Eisbachwelle - darauf hoffen Surferinnen und Surfer in München. (Archivbild)

Von dpa

Am Eisbach in München gibt es wieder Bemühungen zur Wiederbelebung der legendären Surfwelle. „Heute ist der erste Versuch, den die Surfcommunity stattfinden lässt, um die Welle wieder stehend zu bekommen“, sagte der Münchner Oberbürgermeister Dieter Reiter (SPD) in einem Video auf Instagram. „Das schaut zum Teil schon gar nicht so schlecht aus.“

Die weltberühmte Eisbachwelle am Haus der Kunst war verschwunden, nachdem das Bachbett im Oktober von Unrat und Ablagerungen gereinigt worden war. Seitdem baute sie sich nicht mehr auf.

Auf dem Video ist nun zu sehen, wie Surfer eine brettartige Vorrichtung an Seilen zu Wasser lassen und sich dort eine kleine Welle aufbaut.

„Ich wünsche den Jungs viel Glück und ich hoffe, dass sie es bald hinbekommen, dass die Welle stabil steht“, kommentierte Reiter die Bemühungen. Wenn es gelungen sei, wolle die Stadt mit der Verwaltung und mit der Surfcommunity einen rechtlich vernünftigen Rahmen finden, um das Surfen an der Stelle juristisch und auch von der Sicherheit her zu ermöglichen.

Wo ist die Welle? Seit der Bachauskehr baut sie sich nicht mehr auf. (Archivbild)
Wo ist die Welle? Seit der Bachauskehr baut sie sich nicht mehr auf. (Archivbild)
Wo ist die Welle? Seit der Bachauskehr baut sie sich nicht mehr auf. (Archivbild)
Eine illegal eingesetzte Rampe wurde von der Feuerwehr Ende Dezember wieder abgebaut. (Archivbild)
Eine illegal eingesetzte Rampe wurde von der Feuerwehr Ende Dezember wieder abgebaut. (Archivbild)
Eine illegal eingesetzte Rampe wurde von der Feuerwehr Ende Dezember wieder abgebaut. (Archivbild)

Das Verschwinden hatte für große Diskussionen und Ärger gesorgt, ist der Surfspot doch bei Sportlerinnen und Sportler aus aller Welt berühmt. Über Weihnachten war sie vorübergehend zurück, nachdem illegal eine Rampe eingesetzt worden war. Aus Sicherheitsgründen wurde die Vorrichtung wieder entfernt.

Die Welle ist allerdings nur für geübte Sportlerinnen und Sportler geeignet, darauf hat die Stadt immer wieder hingewiesen. Einen Schock hatte der Tod einer erfahrenen Surferin im vergangenen April ausgelöst. Die Frau war damals schwer verunglückt und dann im Krankenhaus gestorben. Die Welle wurde daraufhin gesperrt und unter verschärften Sicherheitsauflagen wieder freigegeben.

Dieser Artikel ist Teil eines automatisierten Angebots der Deutschen Presse-Agentur (dpa). Er wird von der idowa-Redaktion nicht bearbeitet oder geprüft.

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