Prozesse

Mordangeklagter schweigt - Tochter entdeckte tote Mutter

Zu Beginn des Prozesses sagte der Angeklagte nichts.

Zu Beginn des Prozesses sagte der Angeklagte nichts.

Von dpa

Im Prozess um das Gewaltverbrechen an einer dreifachen Mutter in Augsburg hat sich der Angeklagte zu den Vorwürfen nicht geäußert. Der 29-Jährige soll die Frau in deren Wohnung mit vier Kopfschüssen umgebracht haben, er ist wegen Mordes angeklagt.

„Er wird keine Angaben machen“, sagte Verteidiger Jörg Seubert zu Beginn des Prozesses. Eventuell werde sich der Angeklagte später in dem Verfahren äußern.

Der Mann soll am 19. Mai des vergangenen Jahres spätabends heimlich in die Wohnung der 30-Jährigen eingedrungen sein und die Mutter erschossen haben. Die Frau hatte drei kleine Kinder. Ein Sohn und eine Tochter waren während der Tat in dem Haus und mussten das schreckliche Geschehen miterleben. Die Tochter fand die blutüberströmte Mutter und alarmierte über eine Verwandte die Polizei.

Zu Beginn des Prozesses sagte der Angeklagte nichts.

Zu Beginn des Prozesses sagte der Angeklagte nichts.

Auslöser der Tat soll gewesen sein, dass sich die Frau von dem Ziehvater des Angeklagten wenige Wochen vorher getrennt hatte und der 29-Jährige dies quasi rächen wollte. Der beschuldigte Deutsche selbst soll keine enge Beziehung zu der Frau gehabt haben.

Die Strafkammer geht von einem komplexen und langwierigen Verfahren aus. Das Gericht hat 20 weitere Verhandlungstage geplant, ein Urteil ist erst Mitte Juni geplant.

Dieser Artikel ist Teil eines automatisierten Angebots der Deutschen Presse-Agentur (dpa). Er wird von der idowa-Redaktion nicht bearbeitet oder geprüft.

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