2. Fußball-Bundesliga

Fürther Dämpfer nach Aufwärtstrend - Vogel: „Kotzt mich an“

Rafael Pinto Pedrosa erzielte das 1:1 für den KSC.

Rafael Pinto Pedrosa erzielte das 1:1 für den KSC.

Von dpa

Trainer Heiko Vogel versteckte seine Gefühle nicht. „Schade, dass wir verloren haben. Auf Deutsch gesagt: Es kotzt mich an“, meinte der Coach zum 1:3 (1:0) seiner SpVgg Greuther Fürth in Karlsruhe. Im Abstiegskampf der 2. Fußball-Bundesliga verpassten die Franken durch den Last-Minute-K.o., ihren beeindruckenden Aufwärtstrend der vergangenen Wochen fortzusetzen und den Vorsprung auszubauen. Das Zittern für die „Kleeblatt“-Truppe wird also nach der Länderspielpause weitergehen.

Dabei hatte es beim KSC am Freitagabend lange zumindest nach einer Punkteteilung ausgesehen, selbst die involvierten Akteure auf beiden Seiten waren bis fast zum Schluss von einem Unentschieden ausgegangen. Dann aber gelangen den Gastgebern zwei Treffer in der Nachspielzeit.

Ein Grund zum Feiern: Noel Futkeu trifft zum 1:0 für Fürth.

Ein Grund zum Feiern: Noel Futkeu trifft zum 1:0 für Fürth.

„Das war extrem bitter“, resümierte Jan Elvedi bei Sky. Stürmer Noel Futkeu meinte nach dem Rückschlag: „Das müssen wir jetzt ganz schnell abhaken. Wir müssen erstmal durchschnaufen, und dann greifen wir wieder an.“

Trotz der Niederlage geht Coach Vogel optimistisch in das Saisonfinale, wie er beteuerte. „Speziell auf der 2. Halbzeit kann man aufbauen. Wenn wir die restlichen Spiele so angehen, dann können wir ausreichend Punkte holen“, prophezeite er. Nach der Fürther Führung durch Noel Futkeu (5. Minute) hatten die Gäste kurz nach dem Seitenwechsel nicht aufgepasst und sich den Ausgleich von Rafael Pinto Pedrosa (47.) eingefangen. Danach aber war die Spielvereinigung dem Führungstreffer eigentlich näher dran als Karlsruhe.

Shio Fukuda (90.+3) und Fabian Schleusener (90.+7) sorgten dann doch für fränkischen Frust. Trainer Vogel mochte seinem Team aber keinen Vorwurf machen. Er ordnete die Niederlage im Rückblick auf die jüngsten Erfolge in Hannover (2:1) und gegen Elversberg (2:0) ein, als die Gegner jeweils einen Elfmeter verschossen hatten. „Die letzten zwei Spiele hatten wir vielleicht das Matchglück auf unserer Seite“, sagte er. Nun war es eben andersrum.

Doch das lässt Vogel nicht verzagen, auch nicht vor dem nächsten Heimspiel gegen Aufstiegsanwärter SC Paderborn. „Unsere Leistungen machen Hoffnung, dass wir dann auf das Matchglück verzichten können.“

Dieser Artikel ist Teil eines automatisierten Angebots der Deutschen Presse-Agentur (dpa). Er wird von der idowa-Redaktion nicht bearbeitet oder geprüft.

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