Nach Angriff in Australien
Ministerium: Keine konkrete Gefahr für Chanukka-Feiern

Sven Hoppe/dpa
Beim Entzünden der ersten Kerze des Channukka-Leuchters vor der Synagoge in der Münchner Innenstadt wurde den Opfern des Terroraktes in Australien gedacht.
Nach den tödlichen Schüssen bei einer Chanukka-Feier in Sydney sehen Bayerns Behörden keine konkrete Gefahr für jüdische Feste im Freistaat. „Uns liegen derzeit keine konkreten Gefährdungserkenntnisse vor“, teilte das bayerische Innenministerium mit. Für Juden und Israelis sowie für jüdische Einrichtungen in Deutschland bleibe die abstrakte Gefahr laut Bundeskriminalamt aber hoch.
Bayerns Polizei sei deshalb noch am Sonntag gebeten worden, Einsatzkräfte, die Juden und jüdische Einrichtungen schützen sollen, „entsprechend zu sensibilisieren“, teilte das Innenministerium mit. „Die zuständigen Polizeipräsidien ergreifen alle notwendigen Schutzmaßnahmen zur Gewährleistung der Sicherheit der Chanukka-Feierlichkeiten.“
Sollte sich die Sicherheitslage verschärfen, werde die Polizei „unverzüglich alle erforderlichen Maßnahmen ergreifen, um den Schutz der jüdischen und israelischen Mitbürgerinnen und Mitbürger sicherzustellen“. Über Art und Umfang der Schutzmaßnahmen könne das Ministerium aus Gründen der Geheimhaltung keine näheren Auskünfte geben.
In München sollte die erste Kerze an der Chanukkia, dem achtarmigen Chanukka-Leuchter der Israelitischen Kultusgemeinde, am Montagnachmittag auf dem St.-Jakobs-Platz in der Innenstadt entzündet werden.
In München gibt es aus Anlass des jüdischen Lichterfests in diesem Jahr vier öffentlich aufgestellte Chanukka-Leuchter. Das Fest erinnert an die Zurückeroberung des Tempels in Jerusalem. Bei dessen Wiedereinweihung (Hebräisch: Chanukka) brannte laut Überlieferung im Leuchter das geweihte Öl acht Tage lang.
Bayerns Polizei sei deshalb noch am Sonntag gebeten worden, Einsatzkräfte, die Juden und jüdische Einrichtungen schützen sollen, „entsprechend zu sensibilisieren“, teilte das Innenministerium mit. „Die zuständigen Polizeipräsidien ergreifen alle notwendigen Schutzmaßnahmen zur Gewährleistung der Sicherheit der Chanukka-Feierlichkeiten.“
Sollte sich die Sicherheitslage verschärfen, werde die Polizei „unverzüglich alle erforderlichen Maßnahmen ergreifen, um den Schutz der jüdischen und israelischen Mitbürgerinnen und Mitbürger sicherzustellen“. Über Art und Umfang der Schutzmaßnahmen könne das Ministerium aus Gründen der Geheimhaltung keine näheren Auskünfte geben.










