Kriminalität

Handys ins Gefängnis geschleust - Prozess gegen JVA-Beamten

Justizvollzugsanstalt Landsberg am Lech (Archivbild)

Justizvollzugsanstalt Landsberg am Lech (Archivbild)

Von dpa

Gegen Geld soll ein Justizvollzugsbeamter für einen Häftling unter anderem Handys in die JVA in Landsberg am Lech geschleust haben. Vor dem Amtsgericht der oberbayerischen Stadt hat den Angaben nach der Prozess gegen den 45 Jahre alten Beamten begonnen. Die Staatsanwaltschaft wirft ihm Bestechlichkeit in drei Fällen vor.

Der Anklage zufolge vereinbarte der Beamte mit dem Insassen sowie einer Person außerhalb der JVA, Mobiltelefone und andere Gegenstände in die JVA Landsberg zu bringen. Ziel war der Verkauf durch den Häftling an Mitgefangene.

Zwischen Herbst 2024 und Januar 2025 soll die dritte Person dem Beamten dreimal jeweils ein Päckchen sowie Geld als Lohn für den Transport - insgesamt 1.150 Euro - übergeben haben. Im Gefängnis soll der Beamte die Päckchen dem Insassen überreicht haben.

Das erste Päckchen habe vier Mobiltelefone, das zweite Päckchen mindestens drei Mobiltelefone und das dritte Päckchen Tabak, Alkohol und Körperpflegeprodukte enthalten, teilte eine Gerichtssprecherin mit.

Der Besitz von Mobiltelefonen ist Strafgefangenen verboten. Die Gestattung von Telekommunikation erfolgt demnach im Rahmen einer Einzelfallprüfung.

Dieser Artikel ist Teil eines automatisierten Angebots der Deutschen Presse-Agentur (dpa). Er wird von der idowa-Redaktion nicht bearbeitet oder geprüft.

Themen des Artikels folgen

Alle Artikel zu gefolgten Themen und Autoren finden Sie bei mein idowa

Finden, was Sie suchen: Sie können sich Artikel von idowa in der Google-Suche nun bevorzugt anzeigen lassen. Mehr Informationen zur kostenlosen Google-Funktion finden Sie auf unserer Infoseite.

Keine Kommentare


Neueste zuerst Älteste zuerst Beliebteste zuerst
alle Leser-Kommentare anzeigen
Leser-Kommentare ausblenden

Dieser Artikel wurde noch nicht kommentiert.