Schwarzarbeit

Großeinsatz von Polizei und Zoll in Münchner Innenstadt

Polizei und Zoll waren in München bei einer großangelegten Prüfaktion im Einsatz.

Polizei und Zoll waren in München bei einer großangelegten Prüfaktion im Einsatz.

Von dpa

Mitten in München hat ein riesiges Aufgebot von Polizei und Zoll für Aufsehen gesorgt - und das wenige Stunden vor dem Champions-League-Spiel zwischen dem FC Bayern München und Real Madrid. Rund 530 Beamtinnen und Beamte hätten zeitgleich rund 40 Geschäfte und Ladenlokale nahe dem Hauptbahnhof betreten, sagte Thomas Meister vom Zollamt München. Ihre Aufgabe: nach Hinweisen auf mögliche Schwarzarbeit und illegale Beschäftigung, aber auch Steuerdelikte suchen.

Dabei wurden die Einsatzkräfte auch fündig. Der Zoll registrierte unter anderem Fälle von illegaler Beschäftigung oder Verstöße gegen den Mindestlohn. Auch unversteuerter Tabak wurde entdeckt. Ob auch Schwarzarbeit vorliegt, wird nach Angaben Meisters noch ermittelt. Die Kräfte der Polizei fanden Drogen sowie eine Schreckschusswaffe. Eine Person sei wegen illegalen Aufenthalts festgenommen worden. Insgesamt sei der Einsatz ohne besondere Vorkommnisse verlaufen, es sei nicht zu Übergriffen gekommen, hieß es.

Rund 400 Kräfte kamen von der Polizei, etwa 130 weitere vom Zoll.
Rund 400 Kräfte kamen von der Polizei, etwa 130 weitere vom Zoll.
Rund 400 Kräfte kamen von der Polizei, etwa 130 weitere vom Zoll.
Insgesamt sei der Einsatz ohne besondere Vorkommnisse verlaufen, es sei nicht zu Übergriffen gekommen, hieß es von der Einsatzleitung.
Insgesamt sei der Einsatz ohne besondere Vorkommnisse verlaufen, es sei nicht zu Übergriffen gekommen, hieß es von der Einsatzleitung.
Insgesamt sei der Einsatz ohne besondere Vorkommnisse verlaufen, es sei nicht zu Übergriffen gekommen, hieß es von der Einsatzleitung.
Bei der Aktion ging es unter anderem um mögliche Schwarzarbeit und unversteuerte Tabakprodukte.
Bei der Aktion ging es unter anderem um mögliche Schwarzarbeit und unversteuerte Tabakprodukte.
Bei der Aktion ging es unter anderem um mögliche Schwarzarbeit und unversteuerte Tabakprodukte.
Rund 40 Objekte wurden durchsucht.
Rund 40 Objekte wurden durchsucht.
Rund 40 Objekte wurden durchsucht.
Mit Hunderten Einsatzkräften gab es eine Großaktion von Polizei und Zoll. (Symbolbild)
Mit Hunderten Einsatzkräften gab es eine Großaktion von Polizei und Zoll. (Symbolbild)
Mit Hunderten Einsatzkräften gab es eine Großaktion von Polizei und Zoll. (Symbolbild)
Bei der Aktion ging es um mögliche Schwarzarbeit und illegale Beschäftigung. (Symbolbild)
Bei der Aktion ging es um mögliche Schwarzarbeit und illegale Beschäftigung. (Symbolbild)
Bei der Aktion ging es um mögliche Schwarzarbeit und illegale Beschäftigung. (Symbolbild)

„In dieser Größe hatten wir das noch nie“, sagte Meister. „Vom Friseur über den Kiosk bis zur Shisha-Bar war alles dabei.“ Dabei ging es nicht nur um die Beschäftigungsverhältnisse. Die Einsatzkräfte sollten laut Meister auch nach geschmuggelten Zigaretten ohne Steuerbanderole Ausschau halten oder nach Shisha-Tabak, der aus gesundheitlichen Gründen nicht in Deutschland verkauft werden darf.

Was die Aktion erbracht hat, wird sich erst nach der Auswertung zeigen. Aber: „Ich gehe davon aus, dass wir in Teilbereichen fündig sein werden“, sagte der Münchner Polizeisprecher Thomas Schelshorn. Er verwies im Übrigen noch mal darauf, dass es sich nicht um eine Razzia handelte, bei der die Einsatzkräfte einem Verdacht nachgehen, sondern um eine Prüfaktion.

Kundinnen und Kunden waren von der Aktion nicht betroffen. Sie durften die Geschäfte den Angaben zufolge verlassen. Es sei dabei nur um Personen gegangen, die dort arbeiteten, erklärte Meister.

Die Aktion südlich des Münchner Hauptbahnhofs rund um die Landwehrstraße sollte bis in die späten Abendstunden andauern. Vorab hatte sich das Großaufgebot auf der Theresienwiese gesammelt, darunter 130 Kräfte des Zolls.

Mit dem Fußballspiel in der Allianz-Arena hatte der Einsatz nichts zu tun, wie Polizei und Zoll betonten. Nur so mancher angereiste Fan dürfte sich gewundert haben.

Dieser Artikel ist Teil eines automatisierten Angebots der Deutschen Presse-Agentur (dpa). Er wird von der idowa-Redaktion nicht bearbeitet oder geprüft.

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