Schwarzarbeit

Einsatz gegen Schwarzarbeit - Dutzende Verstöße

Rund 400 Kräfte kamen von der Polizei, etwa 130 weitere vom Zoll. (Archivbild)

Rund 400 Kräfte kamen von der Polizei, etwa 130 weitere vom Zoll. (Archivbild)

Von dpa

Bei einem Großeinsatz von Polizei und Zoll gegen Schwarzarbeit in München sind dutzende Verstöße aufgedeckt worden. Darunter sind nach Polizeiangaben bislang 23 Verstöße gegen Mindestlohnbestimmungen, 21 Fälle von Schwarzarbeit und 28 Fälle von illegaler Beschäftigung. 85 weitere Sachverhalte werden darüber hinaus geprüft, die Zahlen könnten sich also noch erhöhen.

Außerdem wurden laut Polizei Betäubungsmittel, illegale Zigaretten und unversteuerter Wasserpfeifentabak gefunden. Obendrein gab es Anzeigen wegen Verstößen gegen das Waffengesetz, das Aufenthaltsgesetz und das Betäubungsmittelgesetz. Zwei Tatverdächtige wurden wegen Kokainhandels festgenommen. Die Polizei entdeckte darüber hinaus drei Menschen, die mit Haftbefehl gesucht worden waren, und beschlagnahmte mehrere Tausend Euro Bargeld wegen des Verdachts der Geldwäsche.

Insgesamt sei der Einsatz ohne besondere Vorkommnisse verlaufen, es sei nicht zu Übergriffen gekommen, hieß es von der Einsatzleitung. (Archivbild)

Insgesamt sei der Einsatz ohne besondere Vorkommnisse verlaufen, es sei nicht zu Übergriffen gekommen, hieß es von der Einsatzleitung. (Archivbild)

Mehr als 50 Verstöße gegen Brandschutzvorgaben stellte die Feuerwehr fest, und die Lebensmittelüberwachung mehrere Verstöße gegen das Tabakerzeugnisgesetz und die Hygieneverordnung.

Das riesige Aufgebot von Polizei und Zoll hatte in München am Mittwoch für Aufsehen gesorgt. Rund 530 Beamtinnen und Beamte waren im Einsatz, rund 80 Geschäfte und Lokale wurden überprüft - „vom Friseur über den Kiosk bis zur Shisha-Bar war alles dabei“. Rund 200 Menschen wurden befragt. Zuvor hatte es Hinweise auf mögliche Schwarzarbeit und illegale Beschäftigung, aber auch auf Steuerdelikte gegeben.

Dieser Artikel ist Teil eines automatisierten Angebots der Deutschen Presse-Agentur (dpa). Er wird von der idowa-Redaktion nicht bearbeitet oder geprüft.

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