Filmfest München

Filmfest München startet

Ende Juni beginnt wieder das Filmfest in München. (Archivbild)

Ende Juni beginnt wieder das Filmfest in München. (Archivbild)

Von dpa

Es ist wieder Roter-Teppich-Zeit an der Isar: An diesem Wochenende startet das Filmfest München. Zur großen Eröffnungsfeier am Samstag wird der Cannes-Erfolg „Vaterland“ mit Sandra Hüller gezeigt. Die Schauspielerin, die inzwischen auch in Hollywood gefeiert wird, hat sich zum Opening angekündigt.

Und sie ist nicht der einzige Promi von internationalem Ruhm, der bis zum 4. Juli in der bayerischen Landeshauptstadt auf dem roten Teppich zu sehen sein wird: Auch „Akte X“-Star David Duchovny alias Fox Mulder kommt zum Filmfest. Der Schauspieler, Schriftsteller und Musiker erhält den Ehrenpreis des Festivals, den CineMerit Award. Dabei bringt er seinen neuen Film mit: Die Tragikomödie „See You When I See You“ feiert ihre internationale Premiere in München.

Sandra Hüller wird am Eröffnungsabend erwartet mit ihrem neuen Film «Vaterland». (Archivbild)
Sandra Hüller wird am Eröffnungsabend erwartet mit ihrem neuen Film «Vaterland». (Archivbild)
Sandra Hüller wird am Eröffnungsabend erwartet mit ihrem neuen Film «Vaterland». (Archivbild)
Traditionell bietet das Festival auch zahlreiche Gesprächsrunden mit Filmschaffenden. (Archivbild)
Traditionell bietet das Festival auch zahlreiche Gesprächsrunden mit Filmschaffenden. (Archivbild)
Traditionell bietet das Festival auch zahlreiche Gesprächsrunden mit Filmschaffenden. (Archivbild)

Mit Spannung erwartet werden dürfte auch der erste Einsatz des neuen Münchner „Tatort“-Teams. Die Schauspieler Carlo Ljubek und Ferdinand Hofer geben mit dem Film „Zwischenwelten“ am Vorabend der großen Filmfest-Eröffnung ihren Einstand als Hauptermittler im Samstagabend-Ritual.

Es ist vor allem die deutsche Film-Prominenz, die sich auf den Weg in die Münchner Kinos machen wird. Es gibt ein Wiedersehen mit der früheren Rapperin Sabrina Setlur, die jetzt in der Literaturverfilmung „Identitti“ mitspielt; Jella Haase bringt ihren Film „#schwarzeschafe“ mit, die Verfilmung von Matthias Brandts Roman „Blackbird“ feiert Weltpremiere - und in der Dokumentation „Was haben wir gelacht“ setzen Comedy-Größen wie Hella von Sinnen, Esther Schweins und Gaby Köster sich mit dem Frauenbild deutscher TV-Shows in den 1990er und frühen 2000er Jahren auseinander.

Politisch hochaktuell ist auch „23.000 Leben“ über die lebensgefährliche Flucht von Menschen über das Mittelmeer. „Lieblingsmenschen“ mit Katharina Thalbach erzählt derweil von einer Freundschaft zwischen einer 101 Jahre alten Deutschen mit einem Iraner, der wegen seiner Homosexualität aus seiner Heimat geflohen ist. Außerdem findet die Weltpremiere von Marcus H. Rosenmüllers Film „Block 10“ statt. Der Film handelt von jüdischen Frauen, die in Auschwitz Opfer brutaler medizinischer Experimente wurden.

Doch etwas internationaler Wind weht auch: Einen zweiten CineMerit Award erhält der italienische Schauspieler Toni Servillo („La Grande Bellezza“) und unter den weiteren Gästen ist der spanische Filmemacher Pedro Almodóvar. Traditionell holen die Organisatoren gerne Streifen aus Cannes nach München. In diesem Jahr sind das unter anderem Almodóvars „Bitteres Fest“, der japanische Streifen „Titanic Ocean“ und „Everytime“ von Sandra Wollner, der in der Kategorie „Un Certain Regard“ gewann.

Insgesamt werden beim Filmfest 130 Filme aus 56 Ländern gezeigt.

Dieser Artikel ist Teil eines automatisierten Angebots der Deutschen Presse-Agentur (dpa). Er wird von der idowa-Redaktion nicht bearbeitet oder geprüft.

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