Auffahrt verpasst
Ein 73-Jähriger Busfahrer bleibt im Wald bei Dorfen stecken

In der Nacht von Freitag auf Samstag ist ein Busfahrer des Schienenersatzverkehrs nahe Dorfen (Kreis Erding) mit seinem Fahrzeug in einem Waldstück steckengeblieben. Der 73-Jährige hatte laut Polizeiangaben zuvor die Autobahnauffart in Richtung Passau verpasst und folgte danach den Anweisungen seines Navigationsgeräts. Dieses leitete ihn auf einen Feldweg bei Oberstollnkirchen. Dort verlor der Fahrer die Orientierung und fuhr in ein Waldstück, in dem der Bus zum Stehen kam. Eine Weiterfahrt war nicht möglich.
Es waren keine Fahrgäste am Bord, der Mann blieb unverletzt. Er holte an einem nahegelegenen Haus Hilfe und informierte von dort aus die Polizei. Die Beamten fanden Bus auf einer Lichtung. Am Samstag wurde der Bus vom Besitzer des Waldstücks geborgen. Dabei entstanden Schäden am Gelände und an mehreren Bäumen. Der Bus wurde rundum zerkratzt und eine Scheibe ging zu Bruch. Der Schaden wird etwa auf 1.500 Euro geschätzt.









