Barcelona statt Bayreuth

Das macht das Festspielorchester nach Ende der Spielzeit

Das Bayreuther Festspielorchester tritt zweimal in der Spielzeit bei einem Open-Air auf. Nun geht es nach Spanien. (Archivbild)

Das Bayreuther Festspielorchester tritt zweimal in der Spielzeit bei einem Open-Air auf. Nun geht es nach Spanien. (Archivbild)

Von dpa

Nur wenige Tage nach Ende der Bayreuther Richard-Wagner-Festspiele geht es für das Orchester auf Reisen - und zwar nach Spanien. Vom 29. August bis zum 6. September gastiert das Festspielorchester in Barcelona, Santander, Sevilla, Madrid und Valencia.

Dirigent ist der Spanier Pablo Heras-Casado, der in der aktuellen Bayreuther Spielzeit „Parsifal“ dirigiert hat sowie die zwei bejubelten Festspiel-Open-Airs. Er sprach von einer „historischen Tournee“ des Ensembles.

Bayreuth hat kein festes, eigenes Orchester - die Mitglieder spielen das Jahr über an anderen renommierten Häusern oder für andere bekannte Orchester und verbringen ihren Urlaub in Bayreuth, um bei den Festspielen dabei zu sein.

Klaus Florian Vogt ist einer der Solisten bei der Spanien-Tour. (Archivbild)

Klaus Florian Vogt ist einer der Solisten bei der Spanien-Tour. (Archivbild)

Mit Foster und Vogt

Nach Festspielangaben wird das Orchester ausgewählte Ausschnitte aus Richard Wagners „Der Ring des Nibelungen“ spielen - schließlich wurden die Bayreuther Festspiele vor genau 150 Jahren aus diesem Grund installiert: nämlich um Richard Wagners vierteiligen „Ring“ aufzuführen.

Als Solistin und Solist dabei sind die gefeierten Bayreuth-Größen Catherine Foster als Brünnhilde und Klaus Florian Vogt als Siegmund und Siegfried, außerdem wird Nicholas Brownlee die Wotan-Partien des Programms singen.

Dieser Artikel ist Teil eines automatisierten Angebots der Deutschen Presse-Agentur (dpa). Er wird von der idowa-Redaktion nicht bearbeitet oder geprüft.

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