Konjunktur

Bayerischer Einzelhandel: Mehr Umsatz - weniger Jobs

Im Lebensmittel-Einzelhandel stiegen die Umsätze etwas langsamer. (Symbolbild)

Im Lebensmittel-Einzelhandel stiegen die Umsätze etwas langsamer. (Symbolbild)

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Von dpa

Die bayerischen Einzelhändler haben in den ersten neun Monaten des Jahres mehr Geschäft gemacht. Die Umsätze stiegen inflationsbereinigt um 1,7 Prozent, wie das Landesamt für Statistik mitteilt. Die Beschäftigung sank allerdings um 1,6 Prozent.

Treiber des Anstiegs war unter anderem der Bereich Einzelhandel nicht in Verkaufsräumen, wozu der Online- und Versandhandel zählt. Hier ging es um 3,7 Prozent nach oben. Im stationären Handel legte insbesondere der Umsatz mit Handy, Computer und Co deutlich zu und fiel um 4,9 Prozent höher aus. Der Lebensmittel-Einzelhandel dagegen erhöhte preisbereinigt den Umsatz nur um 0,5 Prozent.

An den Tankstellen zeigt sich ein besonderes Bild. Nominell steigen die Umsätze hier um 9,5 Prozent an - und damit so stark wie in keinem anderen Bereich. Rechnet man allerdings den starken Preisanstieg heraus sinken sie dagegen um 4,3 Prozent. Das deutet darauf hin, dass die Menschen im laufenden Jahr - wahrscheinlich als Reaktion auf die hohen Preise - weniger getankt haben.

Dieser Artikel ist Teil eines automatisierten Angebots der Deutschen Presse-Agentur (dpa). Er wird von der Redaktion nicht bearbeitet oder geprüft.

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