Fußball-Bundesliga

Augsburgs Rechenspiele für Europa: „Check's einfach nicht“

Die Augsburger lassen sich nach dem Sieg über Mönchengladbach feiern.

Die Augsburger lassen sich nach dem Sieg über Mönchengladbach feiern.

Von dpa

Nach dem überzeugenden 3:1-Erfolg über Borussia Mönchengladbach blicken Spieler und Trainer des FC Augsburg gebangt nach Hamburg. Dort entscheidet sich, ob die Europacup-Träume der bayerischen Schwaben am Leben bleiben. Denn nur wenn der SC Freiburg am heutigen Sonntagnachmittag (15.30 Uhr/DAZN) beim HSV nicht gewinnt, bleibt dem FCA die Chance auf einen Platz in der Conference League der kommenden Saison.

„Klar gucken wir uns das an“, sagte Robin Fellhauer, einer der Matchwinner beim Heimsieg über Gladbach. Natürlich werde in der Kabine über die Tabelle geredet - auch wenn es kompliziert ist. „Bei mir bringt das Rechnen nichts, weil ich check's einfach nicht“, gab Fellhauer zu. „Die haben mir das vier-, fünfmal erklärt, aber ich habe keine Ahnung, was da wie passieren muss, dass wir irgendwie irgendwo in irgendeinem Wettbewerb mit drin sind.“

Fellhauer hatte gegen die „Fohlen“ das 2:0 erzielt - die anderen beiden Treffer gingen auf das Konto von Michael Gregoritsch. Der Österreicher unterstrich in puncto Tabellenarithmetik und internationale Träume in der Fuggerstadt: „Wir haben es nicht in der eigenen Hand, das ist die Haupt-Message.“

Freiburg steht auf Tabellenplatz sieben, der zur Conference League berechtigt. Vor dem Spiel in Hamburg haben die Breisgauer mit 44 Punkten je einen Zähler Vorsprung auf Eintracht Frankfurt und Augsburg (je 43). Wenn die Freiburger beim HSV gewinnen, dann sind sie nicht mehr einzuholen.

Bei einem Remis oder einer Niederlage des Europa-League-Finalisten gibt es am letzten Spieltag ein Fernduell zwischen den drei Teams. Augsburg muss bei Union Berlin ran, während zeitgleich Frankfurt den VfB Stuttgart empfängt und Freiburg die bereits als Tabellendritte feststehenden Fußballer von RB Leipzig.

Auch Trainer Manuel Baum wurde zu seinen Gedanken über die Chancen auf Europa befragt. „Da drücken wir jetzt mal die Daumen“, sagte er in Richtung HSV, „und dann hauen wir natürlich am letzten Spieltag alles rein. Wenn die Situation so ist, dann wollen wir den Strohhalm, den es da gibt, auch tatsächlich ergreifen.“

Dieser Artikel ist Teil eines automatisierten Angebots der Deutschen Presse-Agentur (dpa). Er wird von der idowa-Redaktion nicht bearbeitet oder geprüft.

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