Eishockey

Eisbären und München komplettieren die DEL-Halbfinals

Die Playoff-Serie von Eisbären-Trainer Serge Aubin hält. (Archivbild)

Die Playoff-Serie von Eisbären-Trainer Serge Aubin hält. (Archivbild)

Von dpa

Meister Eisbären Berlin und der EHC Red Bull München komplettieren das Playoff-Halbfinale der Deutschen Eishockey Liga. Im sechsten Match gewann München beim ERC Ingolstadt mit 7:3 (1:2, 3:1, 3:0) und entschied die Best-of-Seven-Serie mit 4:2 für sich. Auch Berlin steht nach dem 6:5 (2:1, 3:2, 0:2) nach Verlängerung gegen die Straubing Tigers und dem vierten Sieg in der Runde der besten Vier.

Im Halbfinale treffen die Eisbären ab Mittwoch im ersten von sieben möglichen Spielen auf den Hauptrunden-Sieger Kölner Haie. München bekommt es mit den Adler Mannheim zu tun.

In einem einmal mehr torreichen Bayern-Derby zwischen Ingolstadt und München gab es in den ersten beiden Dritteln einen ständigen Führungswechsel. Auf das 4:3 durch Münchens Chris DeSousa (32. Minute) hatten die Gastgeber allerdings keine passende Antwort mehr.

Tobias Rieder entscheidet mit dem EHC Red Bull München die Serie gegen Ingolstadt. (Archivbild)

Tobias Rieder entscheidet mit dem EHC Red Bull München die Serie gegen Ingolstadt. (Archivbild)

Mit einem überragenden Sololauf sorgte Nationalspieler Tobias Rieder (48.) für die Entscheidung. Für den Routinier war es der sechste Treffer in den Playoffs - das ist Liga-Bestwert. Alberts Smits (55.) und erneut DeSousa (58.) erhöhten in der Schlussphase noch auf 7:3.

Die Eisbären Berlin können durch den Erfolg nach Verlängerung gegen Straubing auf die erneute Titelverteidigung hoffen. Markus Vikingstad (76.) war in der Extraspielzeit für die Eisbären erfolgreich. In der regulären Spielzeit gaben die Berliner einen 3:1- und einen 5:3-Vorsprung jeweils noch aus der Hand.

Berlins Trainer Serge Aubin gewann damit seit seinem Amtsantritt in Berlin 2019 alle 13 Playoff-Serien. Viermal holten die Eisbären in den vergangenen fünf Jahren den Titel. In der Spielzeit 2019/20 wurde die Saison wegen der Corona-Pandemie vorzeitig abgebrochen, 2022/23 verpasste der Rekordmeister die K.o.-Runde.

Dieser Artikel ist Teil eines automatisierten Angebots der Deutschen Presse-Agentur (dpa). Er wird von der idowa-Redaktion nicht bearbeitet oder geprüft.

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