Deutsche Eishockey Liga

Mannheim fehlt noch ein Sieg zum Einzug ins DEL-Finale

Nationalstürmer Justin Schütz traf für die Adler Mannheim gegen München doppelt.

Nationalstürmer Justin Schütz traf für die Adler Mannheim gegen München doppelt.

Von dpa

Den Adler Mannheim fehlt in der Serie gegen den EHC Red Bull München noch ein Sieg zum Einzug ins Playoff-Finale der Deutschen Eishockey Liga (DEL). Nach dem 4:1 (0:0, 1:0, 3:1) im dritten Match steht es in der Serie 3:0. Im zweiten Halbfinale ging Titelverteidiger Eisbären Berlin durch ein 4:2 (0:0, 1:0, 3:2) gegen die Kölner Haie mit 2:1 in Führung.

In einer erneut engen Partie zwischen Mannheim und München sorgte Mannheims Nationalstürmer Justin Schütz für den Unterschied. Der 25-Jährige erzielte erst das 1:0 (40. Minute), dann traf erneut zum 2:1 (52.). Anthony Greco (59.) und Tom Kühnhackl (59.) machten am Ende alles klar.

Am Dienstag (19.30 Uhr/Magentasport) haben die Adler in München die erste Gelegenheit, die Serie zu beenden. Eine 3:0-Führung hat in der Historie der DEL-Playoffs noch kein Team verspielt. „Wir müssen noch einen Sieg holen, aber das ist ja bekannt der Schwerste“, sagte Mannheims Leon Gawanke bei Magentasport.

Angreifer Leonhard Pföderl steuerte zwei Tore zum Sieg der Eisbären Berlin bei. (Archivbild)

Angreifer Leonhard Pföderl steuerte zwei Tore zum Sieg der Eisbären Berlin bei. (Archivbild)

In Berlin kontrollierten die Hausherren von Beginn an das Spiel. Nachdem die Eisbären im Auftaktdrittel noch zahlreiche klare Torchancen ausgelassen hatten, gingen die Hauptstädter kurz nach der ersten Pause in Führung. Leonhard Pföderl traf in der 23. Minute, als Berlin erstmals in Überzahl spielte.

Auch danach dominierten die Berliner die zeitweise hitzige Begegnung. Im Schlussabschnitt schafften sie es dann, ihre Überlegenheit zu Toren zu nutzen. Jonas Müller (42.) und Lester Lancaster (46.) bauten den Vorsprung auf 3:0 aus.

Die Gäste machten es durch Treffer von Dominik Bokk (53.) und Oliwer Kaski (56.) noch einmal spannend. Pföderl sorgte für die Entscheidung, nachdem der Kölner Goalie Janne Juvonen für einen zusätzlichen Feldspieler vom Eis gegangen war (58.).

Dieser Artikel ist Teil eines automatisierten Angebots der Deutschen Presse-Agentur (dpa). Er wird von der idowa-Redaktion nicht bearbeitet oder geprüft.

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